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Beim Projekttag in der Regelschule Seebach zur Diskussion gestellt: Wie können wir von Deutschland aus die Lebenschancen der Menschen in Afrika verbessern, und so auch Fluchtursachen zu bekämpfen. Hauptursache wird in der schwachen Wirtschaft gesehen.

September 30, 2018

Schüler der Regelschule erleben einen Tag Afrika

Kinder und Jugendliche lernen Lebensumstände, Kultur und Fluchtursachen auf dem Kontinent aus erster Hand kennen

Dass rhythmisches Trommeln gar nicht so leicht zu lernen ist, das erfuhren die Schülerinnen und Schüler von James Doku aus Ghana. Foto: Susanne Reinhardt
Dass rhythmisches Trommeln gar nicht so leicht zu lernen ist, das erfuhren die Schülerinnen und Schüler von James Doku aus Ghana. Foto: Susanne Reinhardt

Seebach. Wie kann ich aktiv werden, um über Partnerschaften Fluchtursachen zu überwinden? Mit diesem Anliegen kam die Organisation „Black and White“ aus Hessen auch in die Regelschule nach Seebach, um gestern mit Schülern den Kontinent Afrika näher zu bringen.

Schon an der Eingangstür waren die rhythmischen Klänge zu vernehmen, die von Trommeln herrührten. In der Aula der Schule wurde getanzt. Ein junger Mann in Rastalocken zeigte den Mädchen und Jungen, darunter auch Grundschüler aus dem Ort, wie man in seinem Herkunftsland Lebensfreude durch Tanzen ausdrückt.

In einem hinteren Raum berichtete Eunice Lieberknecht über ihr Leben speziell in der Region Sunyai in Ghana, von ihrer Familie und den Geschwistern, die dank ihres ältesten Bruders, alle eine gute Bildung erfahren durften. Kindergeld oder soziale Unterstützung kenne man dort nicht, berichtete sie.

Heute lebt die junge Frau mit ihrem Ehemann Wolfgang in Wanfried, mit dem sie und die Amnesty-Ortsgruppe Eschwege sowie einigen Afrikanern ein Forum für Afrika gründeten.

Sie wollen in den allgemeinen Diskussionen darauf fokussieren, wie es möglich ist, von Deutschland aus die Lebenschancen der Menschen in Afrika zu verbessern, um so Fluchtursachen zu bekämpfen. Hauptursache wird in der schwachen Wirtschaft gesehen. Das erkannten auch die Schülerinnen und Schüler recht schnell. Auch dass Menschenrechte in Afrika wenig gelten, davon berichtete Wolfgang Lieberknecht. „Jambo jambo sana“ sang Gabriel in Suaheli aus dem Kongo und beantwortete gern die Fragen, die ihm gestellt wurden nach Herkunft, Einreise und Familie.

Dass rhythmisches Trommeln gar nicht so leicht zu lernen ist, das erfuhren die Schülerinnen und Schüler von James Doku aus Ghana, der aber alle soweit brachte, dass sie das Abschlusskonzert meisterten.

Auch im nächsten Jahr soll es wieder so ein Projekt geben. Dann möchte man ein anderes Land in den Mittelpunkt der Betrachtung stellen.

Susanne Reinhardt / 27.09.18

 

https://www.tlz.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Schueler-der-Regelschule-erleben-einen-Tag-Afrika-1256063526

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