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US-Verteidigungsminister: Israel könnte noch in diesem Frühjahr Iran angreifen! Mossadchef beriet in den USA möglichen Angriff auf die iranischen Atomanlagen! Ausgerechnet das Land, das illegal 200 Atombomben hat und den Atomwaffensperrvertrag selbst nicht unterschrieben hat, droht die Nuklearanlagen in Iran zu bombardieren! Es droht eine furchtbare atomare Verseuchung! Dabei will die UNO in diesem Jahre eine internationale Konferenz zur Schaffung eines atomwaffenfreien Nahen Ostens einberufen! Und hat Israel aufgefordert, dem Atomwaffensperrvertrag beizutreten: Das lehnt Israel ausdrücklich ab! Und könnte mit seinen Aktionen die Welt an den Rand eines großen Krieges treiben! Wir sollten weltweit mit einer Unterschriftensammlung die schnellstmögliche Einberufung der von der UNO beschlossenen Konferenz fordern und Sanktionen gegen jeden, der vor dieser Konferenz Gewalt provoziert oder anwendet! Es stehen Millionen von Menschenleben auf dem Spiel!

Februar 3, 2012

Der jüdische Israeli Mordechai Vanunu hat schon vor vielen Jahren enthüllt, dass Israel Atombomben baut.  Er selbst hatte im geheimen Dimona-Nuklear-Zentrum in der Negevwüste gearbeitet und Bilder von den Bomben der Presse übergeben. Israel ließ in darauf für Jahrzehnte internieren. Vanunu wollte mit seinen Enthüllungen dazu beitragen, einen Atomkrieg zu verhindert. Seine Enthüllungen wurden weder von UNO noch der Internationalen Atomenergiebehörde aufgegriffen, um gegen Israel zu ermitteln. Anders als jetzt gegen Iran! Was hat dieses Messen mit zweierlei Maß mit Völkerrecht zu tun?

BEI EINEM ANGRIFF

Iran droht dem Westen mit Vergeltung

03. Februar 2012 11:10

USA halten Angriff Israels auf Iran im Frühjahr für wahrscheinlich

Washington/Teheran – US-Verteidigungsminister Leon Panetta rechnet Medienberichten zufolge bereits im Frühjahr mit einem Angriff Israels auf iranische Atomanlagen. Panetta gehe davon aus, dass Israel den Iran höchstwahrscheinlich im April, Mai oder Juni angreifen könnte, schrieb „Washington Post“-Kolumnist David Ignatius ohne Angabe von Quellen.

Israel befürchte, dass der Iran in Kürze genügend angereichertes Uran in unterirdischen Anlagen lagere, um eine Waffe zu bauen. Nur die USA hätten dann die Möglichkeit, den Iran militärisch zu stoppen, schrieb Ignatius aus Brüssel, wo ein Treffen der NATO-Verteidigungsminister stattfand. Der Fernsehsender CNN berichtete, ein Regierungsvertreter habe die Angaben bestätigt. Sowohl Panetta als auch das US-Verteidigungsministerium wollten sich zu dem Bericht nicht äußern.

Ayatollah Khamenei droht mit Vergeltung für Sanktionen

Der Iran hält dem entgegen. Nach den Worten seines geistlichen Oberhaupts Ayatollah Khamenei werde das Land dem internationalen Druck nicht nachgeben und an seinem Atomprogramm festhalten. Stattdessen drohte Khamenei am Freitag mit Vergeltung für die Sanktionen gegen die iranischen Ölexporte. Drohungen gegen den Iran würden den USA schaden, erklärte er in einer im Fernsehen übertragenen Ansprache. „Wir haben unsere eigenen Drohungen, die wir zu gegebener Zeit umsetzen können.“ Zugleich wandte er sich gegen Israel. Der Iran werde jedes Land und jede Gruppe unterstützen, die eine Konfrontation mit Israel suchten, erklärte Khamenei.

Deutsche Warnungen vor Iran-Angriff

Aus Deutschland kamen Warnungen vor einer Militäraktion gegen die iranischen Atomanlagen. Verteidigungsminister Thomas de Maiziere meinte zwar, dass Deutschland die Sorgen um das Nuklearprogramm des Iran sehr ernst nehme, gleichzeitig warnte er Israel aber „vor Abenteuern“. Auch der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, die kurz bevorsteht, Wolfang Ischinger, meinte: „Das wäre der Bankrott der Politik und der Diplomatie.“

Atomwaffenbau innerhalb eines Jahres möglich

Mitte Jänner hatte Israels Verteidigungsminister Ehud Barak erklärt, derzeit keine Angriffe auf iranische Atomanlagen zu planen. Dem Militär-Geheimdienstchef Awiw Koschawi zufolge besitzt der Iran angereichertes Uran für vier Atombomben. Sollte der Befehl dazu erfolgen, brauche der Iran ein Jahr für den Bau einer Atomwaffe.

Israel fühlt sich durch das iranische Atomprogramm in seiner Existenz bedroht. Viele Länder werfen dem Iran vor, unter dem Deckmantel der Stromerzeugung an Atomwaffen zu arbeiten. Der Iran betont dagegen den friedlichen Charakter seines Programms und das Recht, als souveräner Staat die Atomtechnologie zu entwickeln. (red, APA, Reuters)

http://derstandard.at/1328162417311/Bei-einem-Angriff-Iran-droht-dem-Westen-mit-Vergeltung

KEIN DURCHBRUCH

Internationale Atomexperten beenden Besuch in Iran

31. Jänner 2012 22:22

US-Geheimdienstdirektor: Sanktionen lassen Teheran einlenken

Teheran – Die ranghohe Delegation der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA/IAEO) hat ihren dreitägigen Besuch im Iran am Dienstag ohne Durchbruch beendet. Wie iranische Medien berichteten, vereinbarten beide Seiten eine Fortsetzung des Dialogs. Auch ein Datum dafür wurde demnach festgelegt, war zunächst jedoch nicht bekannt. Die Nachrichtenagentur Isna meldete, die sechs Mitglieder der Delegation hätten in den drei Tagen keine Atomanlage besichtigt. Die Rückkehr der Abordnung nach Wien ist für Mittwoch vorgesehen.

Das Team um den belgischen Chefinspekteur Herman Nackaert wollte versuchen, die Voraussetzungen für eine Wiederaufnahme der zum Stillstand gekommenen Gespräche über das iranische Atomprogramm zu schaffen. Die amtliche Nachrichtenagentur Irna hatte vor dem Besuch gemeldet, die Inspekteure würden „wahrscheinlich“ die Urananreicherungsanlage Fordo südlich von Teheran besuchen. Dort soll Uran auf bis zu 20 Prozent angereichert werden.

Die USA und ihre Verbündeten werfen dem Iran vor, nach Atomwaffen zu streben und verhängten seit dem Jahr 2007 immer striktere Strafmaßnahmen gegen das Land. Die iranische Führung weist die Beschuldigungen zurück und pocht auf ihr Recht, ein ziviles Atomprogramm zu verfolgen. Die IAEA sprach in ihrem letzten Bericht vom November 2011 von einer „möglichen militärischen Dimension“ des Programms und beförderte damit weitere westliche Sanktionen gegen den Iran. Zuletzt verhängte die EU ein schrittweise in Kraft tretendes Ölembargo.

Nach Einschätzung des US-Geheimdienstdirektors James Clapper können Sanktionen und Diplomatie die iranische Führung zur Einstellung ihres umstrittenen Atomprogramms bewegen. Teheran lasse sich von einer „Kosten-Nutzen-Rechnung“ leiten, deshalb sei es auch beeinflussbar, erklärte Clapper vor dem Geheimdienstausschuss des Senats. CIA-Chef David Petraeus erklärte, Hauptziel der Führung im Iran sei das „Überleben des Regimes“.

Der Chef des israelischen Auslandsgeheimdiensts Mossad, Tamir Pardo, beriet Medienberichten zufolge in Washington über einen möglichen Angriff Israels auf iranische Atomanlagen. Im israelischen Fernsehen hieß es, Pardo sei deswegen am Sonntag in Washington gewesen. Die Vorsitzende des Geheimdienstausschusses des Senats, die Demokratin Dianne Feinstein, habe die normalerweise geheim gehaltene Information „versehentlich“ verbreitet. Demnach traf Pardo außer mit Feinstein auch mit Petraeus zusammen.

Der deutsche Außenminister Guido Westerwelle (FDP) sagte in Tel Aviv, die deutsche Regierung könne die Option einer Atomwaffe in den Händen der iranischen Regierung nicht zulassen. Das sei „nicht nur eine Frage der Sicherheit Israels und der Region, sondern der internationalen Gemeinschaft“. (APA)

http://derstandard.at/1326504264517/Kein-Durchbruch-Internationale-Atomexperten-beenden-Besuch-in-Iran

http://de.wikipedia.org/wiki/Mordechai_Vanunu

3 Kommentare
  1. wie und wo soll man unterschreiben??
    mundderwahrheit

    • Danke für die Anfrage, ich kann das allein nicht organisieren, sondern habe nur die Idee weitergegeben in der Hoffnung, dass einige Organisationen das vielleicht aufgreifen, die in der Sache engagiert sind, Ich bin leider (noch) in keiner Struktur, würde aber gern eine Gruppe Occupy Frieden anregen, um dann starkt genug zu sein, so etwas auf die Beine zu stellen.
      Solidarische Grüße, Wolfgang

  2. Vielen Dank, Bitte informiere wenn soweit ist, Grüße
    mundderwahrheit

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