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Das ist armselig, Frau Merkel: Wienerin berichtet über die schwierige Situation der deutschen Studenten: Die Politik scheint Studium nur noch den Kindern der Besserverdienenden möglich machen zu wollen und die anderen rauszudrängen!

Januar 31, 2012

Bericht einer Wienerin über deutsche Medizin-Studenten in Wien aufgrund persönlicher Aussagen:

Die unbeschwerten Tage eines Studenten in Deutschland sind bereits seit Langem vorbei. Tatsache ist, daß die Arbeitgeber immer mehr Ansprüche an die Qualifikationen ihrer Arbeiter stellen und diese nur mehr sehr schwer zu erreichen sind, da den deutschen Studenten die Studiumszeit sehr schwer gemacht wird. Um überhaupt studieren zu können, muß der Student während des Studiums einer Tätigkeit nachgehen, die sich nicht gerade auf ein paar Stunden bezieht. Aufgrund eigenen Angaben eines Medizinstudenten, erreicht das durchschnittliches Tagespensum von Arbeit und Lernen oft ein Maß, welches sich nicht mehr mit regelmäßigen und gesunden Schlafgewohnheiten vereinbaren lässt. Hierbei ist das Einkommen, daß er bezieht, je nach Arbeitseinsatz, 200 bis 800 Euro.
Es gibt jedoch zu bedenken, daß alleine schon die Einschreibung, um überhaupt studieren zu können, einen jährlichen Beitrag von 1500 Euro fordert, den man am Besten schon vorher auf der hohen Kante haben sollte. Wenn man nun die allgemeinen Kosten eines Studiums berücksichtigt: ziemlich teure Bücher, Extrakurse, Fahrtkosten etc. bleibt im Prinzip nicht mehr viel für den Eigenerhalt. Hat man nun noch eine Wohnung mit den dazugehörigen Fixkosten zu bezahlen, sollte man sich am Besten gleich das Essen abgewöhnen, denn leistbar ist es nahezu nicht mehr.
Daß ein Student ebenso Mensch ist, wird hierbei gnadenlos übersehen. Durch die jobmäßigen Verpflichtungen, da ja unumgänglich zwecks Aufrechterhaltung des Existenz, in Verbindung mit dem Studium, kommt es zu Überbelastung, Stress, totale Freizeitminderung….. Ergo: der beste Weg zum Burnout-Syndrom!
Tatsache ist also, wie man leicht erkennen kann, studieren sollen nur mehr finanziell Gutgestellte. Hierbei erkennen wir wieder unser altes System. Die freie Entscheidung der Berufswahl wird nahezu unmöglich gemacht, da die liebe Regierung nicht gewillt ist, mehr Unterstützung und Förderungen zu bieten, um somit die Zukunft Deutschlands zu sichern. Da macht es doch viel mehr Spaß sämtlichen Arbeitslosen, die keinen Job aufgrund fehlender Qualifikation finden können, die Bezüge einzubehalten, hauptsache sie befinden sich nicht mehr in der offiziellen Arbeitslosen Statistik, anstelle zu versuchen, die deutsche Jugend zu fördern. Wie armselig ist das denn Frau Merkel?

From → Studenten

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