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16,5 Millionen EuropäerInnen sind ohne Arbeit! Rekordmenschenrechtsverletzung! Internationale Arbeitsorganisation kritisiert Deutschland scharf: Aufgrund der gesenkten Lohnkosten können die Unternehmen den Unternehmen anderer Länder die Aufträge wegnehmen! Dadurch ist gleichzeitig in Deutschland die Nachfrage gedrückt, um auch anderen Ländern mehr abzunehmen! Deutschland soll mit den Lohnsenkungen aufhören! – Ein Spruch: Sagte der Angler (Unternehmer) zum Wurm (Arbeiter): Komm, lass uns angeln (uns, uns im Wettbewerb durchsetzen) gehen!“

Januar 31, 2012

Die nur schwache Lohnentwicklung in Deutschland gehört nach Ansicht von UN-Experten zu den strukturellen Ursachen der Probleme in der Eurozone. Weil sich die Arbeitskosten im Vergleich zu anderen Ländern sogar verringert hätten, sei das Wachstum in diesen Volkswirtschaften unter Druck geraten. So steht es im globalen Beschäftigungsbericht 2012, den die Internationale Arbeitsorganisation vorlegte.

Während günstigere Arbeitskosten den deutschen Exporteuren Wettbewerbsvorteile verschafften, hätten die davon betroffenen Länder dies nicht durch verstärkte Ausfuhren nach Deutschland

wettmachen können, erklärte die UN-Spezialorganisation.

Krisenländern sei ein Ausweg über “die Exportroute” praktisch versperrt worden, weil in Deutschland die Nachfrage angesichts der schwächeren

Einkommensentwicklung hinterherhinkte. Diese Entwicklung habe in anderen Ländern der Eurozone “nachteilige Folgen für die Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen” gehabt.

Statt weiter bei Löhnen und Gehältern zu bremsen, solle die deutsche Wirtschaft stärker die Produktivität fördern, empfiehlt die ILO. Allerdings räumen die Autoren des Berichts “Global Employment Trends 2012” auch ein, Deutschland gehöre in Europa “zu den wenigen Ausnahmen, in denen die Beschäftigung nicht unter dem Stand vor

Ausbruch der Krise zurückgeblieben ist”, wie es in der ILO-Pressemitteilung zu dem Bericht heißt.

http://de.euronews.net/2012/01/24/ilo-sieht-deutschlands-schwache-lohnentwicklung-als-krisengrund

Die Arbeitslosigkeit in der Eurozone ist infolge der Krise auf den höchsten Stand seit 13 Jahren geklettert. Das teilte die Statistikbehörde Eurostat in Luxemburg mit. Im Dezember erreichte die Erwerbslosenquote saisonbereinigt 10,4 Prozent, das waren 16,5 Millionen Menschen.

Für Griechenland wurden 19,2 Prozent ausgewiesen, für Spanien sogar 22,9 Prozent. Hier ist jeder Zweite unter 25 Jahren arbeitslos. “Ich möchte nach Amerika auswandern”, sagt ein Mann in einer Schlange vor einem madrider Arbeitsamt. “In Spanien gibt es keine Jobs, nirgendwo. In meiner Familie hat niemand mehr Arbeit.”

Neben Österreich, Luxemburg und den Niederlanden hat vor allem Deutschland eine niedrige Arbeitslosenquote, sie liegt saisonbereinigt bei 6,8 Prozent. Auch die Januar-Zahlen waren ungewöhnlich robust, trotz des Winters mit seinen jahreszeitlichen Schwierigkeiten.

Die deutsche Arbeitsministerin Ursula von der Leyen macht daher ein ganz anderes Problem aus.

“Der starke Aufschwung wirkt sich immer noch aus auf der einen Seite, andererseits sieht man auch ganz gut ganz unabhängig von Branche oder Region, dass die Unternehmen Schwierigkeiten haben, offene Stellen dann auch passgenau zu besetzen.”

Die Auftragsbücher der Unternehmen seien voll, so die deutsche Bundesgantur für Arbeit. Entsprechend groß sei der Bedarf der Firmen an zusätzlichen Arbeitskräften, wie die Rekordzahl an offenen Stellen im Januar zeige.

http://de.euronews.net/2012/01/31/arbeitslosigkeit-in-eurozone-auf-rekordstand-ausnahme-deutschland/

 

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