Skip to content

Der US-Verteidigungsminister (Übereinstimmung mit den US-Geheimdiensten): Der Iran hat bisher keine Entscheidung getroffen, eine Atombombe zu bauen! Dazu bräuchte er auch einschließlich des Baus von Trägerraketen noch mehrere Jahre! Israels extrem rechte Regierung drängt aber trotzdem auf einen baldigen Militärschlag und die Massenmedien bereiten die Stimmung dafür vor. Warum? Die UNO hat beschlossen, 2012 eine Konferenz für einen atomwaffenfreien Nahen Osten abzuhalten. Und sie haben Israel ausdrücklich aufgefordert, dem Atomwaffensperrvertrag beizutreten. Das lehnt die israelische Regierung aber ab. Sie will das israelische Monopol auf Atomwaffen im Nahen Osten verteidigen und riskiert dafür das Leben von Millionen Menschen auf der Erde, ja sogar den Beginn eines großen Krieges mit unvorhersehbaren Folgen. Ich sage das, obwohl ich kein Antisemit bin, mich unendlich scäme dafür, was die Deutschen unter Führung der Nationalsozialisten den Juden angetan haben oder haben antun lassen. Ich treten ein für die Sicherheit für Israel in einem Staat in den Grenzen von vor 1967 mit gerechtem Ausgleich für die aus diesem Gebiet vertriebenen Palästinenser. Hier einige Artikel, die mich zu dieser Meinung gebracht haben, bitte bildet Euch selbst eine Meinung!

Januar 30, 2012

Iran braucht mindestens ein Jahr für Bau einer Atombombe
Vorhaben laut US-Verteidigungsminister Panetta noch nicht beschlossene Sache
Studenten am Flughafen von Teheran protestieren gegen die Ankunft der IAEA-Delegation. (Bild: Keystone / EPA)
Iran braucht nach Ansicht des amerikanischen Verteidigungsministers Leon Panetta noch mindestens ein Jahr zur Anreicherung von ausreichend Uran für den Bau einer Atombombe.

(sda/afp) Laut einer Aussage des amerikanischen Verteidigungsministers Leon Panetta braucht Iran noch ein Jahr, bis er eine Atombombe bauen kann. «Der Konsens ist, dass wenn sie sich dazu entscheiden, sie wahrscheinlich rund ein Jahr brauchen, um eine Bombe herstellen zu können», sagte Panetta dem Fernsehsender CBS. Anschliessend würden sie noch ein oder zwei Jahre brauchen, um die Bombe auf einem Trägersystem wie einer Rakete zu installieren.

Die Aussagen von Panetta legen nahe, dass er davon ausgeht, dass Iran noch keine Entscheidung zum Bau einer Bombe getroffen hat. Anfang 2011 waren die 16 amerikanischen Nachrichtendienste zu dem Schluss gekommen, dass die iranische Führung in der Frage der Entwicklung einer Atombombe gespaltener Meinung ist.

Auch wenn sie ihr umstrittenes Atomprogramm fortführe, habe sie noch keinen Entschluss für den Bau einer Bombe getroffen, hiess es damals in dem gemeinsamen Bericht der Nachrichtendienste.
IAEA in Teheran

Am Sonntag traf eine ranghohe Delegation der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in der iranischen Hauptstadt Teheran ein, um eine Reihe offener Fragen im Zusammenhang mit dem iranischen Atomprogramm zu klären.

Zudem soll sie während ihres dreitägigen Besuch versuchen, die Gespräche über das Atomprogramm wieder in Gang zu bringen, die seit mehr als einem Jahr auf Eis liegen. Womöglich können die IAEA-Experten auch die neue unterirdische Urananreicherungsanlage Fordo bei der Stadt Ghom besuchen.

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/iran_braucht_mindestens_ein_jahr_fuer_bau_einer_atombombe_1.14662611.html

UN-Konferenz
Naher Osten soll atomwaffenfrei werden

Foto: dpa

Trotz Bedenken der USA wird in der Abschlusserklärung der Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrags (NPT) Israel dazu aufgefordert, dem Atomwaffensperrvertrag beizutreten. 2012 soll eine internationale Konferenz über eine von Atomwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen freien Zone im Nahen Osten beraten.

Mit diesem Vorschlag der arabischen Staaten soll der Druck auf Israel erhöht werden, sein Atomwaffenarsenal aufzugeben. Israel hat den Besitz von Nuklearwaffen offiziell zwar nie bestätigt, Experten gehen aber davon aus, dass das Land über Dutzende Atomsprengköpfe verfügt. Eine atomwaffenfreie Zone im Nahen Osten hatten die Unterzeichner des Atomwaffensperrvertrags bereits 1995 gefordert, mit der Ankündigung einer Konferenz zu diesem Thema im Jahr 2012 wird aber erstmals ein konkreter Zeitplan vorgelegt.

Die US-Regierung trug die Abschlusserklärung der UN-Konferenz zwar mit, kritisierte aber die Hervorhebung Israels. Sie gefährde das Zustandekommen der für 2012 geplanten Nahost-Konferenz, erklärte der Sicherheitsberater von US-Präsident Barack Obama, James Jones. Die USA würden sich dafür einsetzen, dass diese Konferenz nur stattfinde, «wenn und falls alle Staaten sich bereit fühlen, daran teilzunehmen».

Offizielle Atommächte wollen abrüsten

Die offiziellen Atommächte USA, Russland, China, Frankreich und Großbritannien bekannten sich in der Abschlusserklärung der Konferenz dazu, die Verkleinerung ihrer Arsenale zu beschleunigen. 2014 sollen sie dazu einen Fortschrittsbericht vorlegen. Außerdem soll der Atomwaffensperrvertrag auf weitere Länder ausgeweitet werden – neben Israel haben auch die Atommächte Indien und Pakistan den Vertrag nicht unterzeichnet. Nordkorea, das zwei Atomwaffentests unternommen hat und nach eigenen Angaben an der Atombombe baut, zog sich 2003 aus dem Vertrag zurück.

Das 1970 in Kraft getretene Abkommen gilt als einer der Eckpfeiler der weltweiten Abrüstungsbemühungen und wird alle fünf Jahre einer Überprüfung unterzogen. In dem Abkommen versprechen die Unterzeichnerstaaten, die keine Atomwaffen haben, dass sie auch keine entwickeln werden. Ihnen steht dafür der Zugang zur friedlichen Nutzung der Kernenergie offen. Die fünf offiziellen Atommächte bekunden ihre Absicht, die Arsenale zu vernichten. Die Bundesrepublik schloss sich dem Vertrag 1975 an.

http://www.news.de/politik/855058939/naher-osten-bald-atomwaffenfrei/1/

UN-Konferenz
Naher Osten soll atomwaffenfreie Region werden

29.05.2010 · Die Mitgliedstaaten des Atomwaffensperrvertrags wollen einen nuklearwaffenfreien Nahen Osten gestalten. Israel soll seine Atomanlagen für Kontrollen der IAEA öffnen. Iran hingegen wird trotz seines kritisierten Atomprogramms in der Abschlusserklärung nicht erwähnt.
Artikel
Bilder (1)
Lesermeinungen (9)
© REUTERS

Demo gegen Atomwaffen in New York

Erstmals seit zehn Jahren haben sich die 189 Mitgliedstaaten des Atomwaffensperrvertrags auf Schritte zur nuklearen Abrüstung verständigt. Die Teilnehmer der Überprüfungskonferenz beschlossen am Freitag in New York, die drei Grundpfeiler des Vertrags – Abrüstung, Nichtweiterverbreitung und friedliche Nutzung der Kernenergie – zu stärken. Zudem soll der Nahe Osten zu einer atomwaffenfreien Region gemacht werden.

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) sprach in Berlin am Samstag von einem „sehr guten Tag für die Abrüstung“. Der Konsens sei ein großer Erfolg für die internationalen Abrüstungsbemühungen. Die Bundesregierung fühle sich in ihren Bemühungen bestärkt und werde jetzt daran arbeiten, die Ergebnisse von New York konsequent umzusetzen. „Wir wollen mehr Sicherheit mit weniger Atomwaffen, bessere Rüstungskontrolle und effektive Maßnahmen gegen eine unkontrollierte Verbreitung von Atomwaffen und waffenfähigem Material“, sagte Westerwelle. EU-Außenministerin Catherine Ashton erklärte in Brüssel, der Konsens zeige, dass das multilaterale Abkommen zur Nichtverbreitung von Atomwaffen und zur Abrüstung „lebendig ist und von allen unterstützt wird“.

Israel verurteilte das Ergebnis der Konferenz scharf

Die alle fünf Jahre stattfindende Überprüfungskonferenz hatte sich zuletzt vor zehn Jahren auf Zusätze zu dem seit 1970 gültigen Atomwaffensperrvertrag geeinigt. Die Teilnehmerstaaten der einen Monat lang tagenden UN-Konferenz setzten sich zum Ziel, den Nahen Osten zu einer atomwaffenfreien Region zu machen. Um dieses Ziel voranzubringen, soll 2012 eine internationale Konferenz einberufen werden, an der alle Länder der Region teilnehmen sollen, also auch Israel und Iran. In dem 28-seitigen Abschlussdokument wird die Wichtigkeit eines Beitritts Israels zu dem Vertrag betont, der eine weitere Verbreitung von Atomwaffen in der Welt verhindern soll. Israel wird aufgerufen, alle seine Atomanlagen für Kontrollen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) zu öffnen. Iran hingegen wird trotz seiner immer wieder kritisierten Verstöße gegen UN-Resolutionen zu seinem Atomprogramm nicht ausdrücklich erwähnt.

Israel verurteilte das Ergebnis der Konferenz scharf. Es sei „scheinheilig“, dass nur Israel erwähnt, über andere Atommächte wie Indien und Pakistan jedoch geschwiegen werde, sagte ein Regierungsvertreter. Dass Teheran nicht erwähnt werde, sei umso „schockierender“, als die IAEA in den vergangenen Monaten immer mehr Informationen über den „militärischen Charakter“ des iranischen Atomprogramms erhalten habe. Israel lehnt eine atomwaffenfreie Zone im Nahen Osten ab, solange dort kein Frieden herrscht. Das Land gab bislang nicht zu, Atomwaffen zu besitzen. Irans Vertreter bei der IAEA, Ali Asghar Soltanieh, sagte: „Das ist ein Schritt nach vorn im Bemühen um eine atomwaffenfreie Welt.“

Der amerikanische Präsident Barack Obama begrüßte die Einigung auf weitere Schritte zur atomaren Abrüstung. Zugleich kritisierte er in einer Erklärung, dass Israel ausdrücklich hervorgehoben worden sei, während Iran trotz seiner Weigerung zur Zusammenarbeit nicht erwähnt worden sei. Mehrere amerikanische Vertreter hatten den arabischen Botschaftern in Washington erklärt, Israel in der Erklärung derart herauszuheben, mache es sehr schwierig, das Land zu einer Teilnahme an der für 2012 geplanten Konferenz zu bewegen. Der Berater im Weißen Haus für Nichtweiterverbreitung, Gary Samore, zeigte sich skeptisch, ob eine solche Konferenz jemals stattfinden werde. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon sprach von einem „Erfolg“ der Konferenz in New York. Ein „starker Geist von Kompromiss und Zusammenarbeit hat zu einem wichtigen Abkommen für das Schaffen einer sichereren Welt geführt“.

http://www.faz.net/aktuell/politik/un-konferenz-naher-osten-soll-atomwaffenfreie-region-werden-1980673.html

From → Atomwaffen, Iran

Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: