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Zweimal London: Behinderte ketten sich aneinander und legen Verkehr lahm als Protest gegen massive Kürzungen ihrer Hilfeleistungen – Aufsichtsratschef der vom Staat geretteten und großteils übernommenen Royal Bank of Scotland sollte neben seinem Millionengehalt noch einen Sonderbonus von 1,7 Millionen Euro bekommen und verzichtete erst, nachdem dies bekannt geworden und für öffentlichen Aufruhr gesorgt hat

Januar 29, 2012

In London haben Behindertenaktivisten gegen die Reform des Sozialsystems demonstriert. Am Oxford Circus ketteten sich mehrere Rollstuhlfahrer aneinander, sie legten so den Verkehr lahm. Während die Regierung von einem künftig einfacheren und gerechteren Wohlfahrtssystem spricht, fürchten die Demonstranten vor allem einen massiven Verlust an Hilfsleistungen und staatlichen Unterstützungen.

http://de.euronews.net/2012/01/29/london-protest-gegen-geplante-sozialkuerzungen/

Der Aufsichtsratschef der Royal Bank of Scotland (RBS), verzichtet auf einen Bonus von 1,4 Millionen Pfund (1,7 Mio Euro).

Das teilte die Bank mit, einen Tag nachdem eine Millionenauszahlung an Vorstandschef Stephan Hester für Aufruhr gesorgt hatte. Hampton werde die insgesamt 5,17 Millionen Anteile, die ihm beim Antritt seiner Stelle 2009 zugesagt worden seien, nicht bekommen, hieß es von RBS.

http://de.euronews.net/2012/01/29/bonuszahlungen-bei-der-rbs/

Der Vorstandschef der größtenteils verstaatlichten Royal Bank of Scotland, Stephen Hester, wird in diesem Jahr einen Bonus im Wert von umgerechnet rund 1 Millionen Euro erhalten.

Die Zahlung ist höchst umstritten. Die britische Regierung bemüht sich nun um ein Gesetz, das die Beteiligung der Aktionäre an den Bonusentscheidungen der Banken stärkt.

Eine Aktionärin:“Ich bin Rentnerin und Aktionärin von RBS und habe sehr viel Geld mit RBS verloren. Am liebsten würde ich mich hinsetzen und Herrn Hesters schreiben, das mir so-und-so-viel tausend Pfund aus seinem Bonus zustehen.”

Ein Mann:“Dieser Typ bekommt noch eine Millionen zusätzlich zu seinem Millionengehalt – ich denk es wäre gerechter, den Angestellten im Service seiner Bank etwas von diesem Geld zukommen zu lassen.”

In den Jahren 2008 bis 2010 hatte die RBS, die sich zu 83 Prozent im Staatsbesitz befindet, Milliardenverluste gemacht, für die der britische Steuerzahler aufkommen musste.

Erst vor wenigen Wochen hatte die Bank angekündigt, weitere 3500 Jobs streichen zu wollen.

http://de.euronews.net/2012/01/28/mega-bonus-auf-steuerzahlers-kosten

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