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Elf Mitglieder getötet: Ein Boko-Haram-Sprecher: Die Männer waren unbewaffnet und von den Soldaten einzeln aus ihren Häusern geholt und erschossen worden.“ Boko Haram glaubt deshalb dem Präsidenten Nigerias nicht mehr, dass er ernsthaft Gespräche will zur Beedigung des Konfliktes und droht weitere Anschläge an: Die Spirale der Gewalt dreht sich also weiter!

Januar 29, 2012

Islamisten lehnen Gespräche mit Regierung ab
29. Jänner 2012 16:37
Nigerianische Soldaten töten elf Boko-Haram-Kämpfer – Polizist erschossen

Kano – Nach neuen Gefechten in Nigeria zwischen Sicherheitskräften und der Islamistengruppe Boko Haram hat die Extremistenorganisation Gespräche mit der Regierung abgelehnt. Ein Boko-Haram-Sprecher kündigte am Sonntag zugleich neue Angriffe an. Im Norden des bevölkerungsreichsten Landes Afrikas töteten nigerianische Soldaten elf Boko-Haram-Kämpfer.

In der nördlichen Stadt Kaduna erschossen bewaffnete Männer auf Motorrädern am Samstagabend einen Polizisten. Der Polizei zufolge hatten die Täter es auf das Motorrad des Polizisten abgesehen. Anwohner vermuteten die Gruppe Boko Haram hinter der Tat.

Schießerei

Wie der Sprecher einer Spezialeinheit zum Kampf gegen die Sekte mitteilte, waren zuvor bei einer Schießerei in der Stadt Maiduguri elf Boko-Haram-Kämpfer getötet worden. Ein Boko-Haram-Sprecher bestätigte die Opferzahl. Er sagte jedoch, die Männer seien unbewaffnet gewesen und von den Soldaten einzeln aus ihren Häusern geholt und erschossen worden.

Ein Gesprächsangebot von Präsident Goodluck Jonathan wies der Sprecher als „nicht aufrichtig“ zurück. In der „derzeitigen Situation ist Dialog nicht möglich“, sagte Abul Qaqa. Er verlangte die Freilassung von gefangenen Boko-Haram-Anhängern und drohte andernfalls mit Anschlägen in der Stadt Sokoto, „ähnlich wie die großen Attacken in Kano“. Vor den Kirchen in Kano waren am Sonntag Soldaten und Polizisten postiert, Kirchenbesucher wurden durchsucht. Aus Sicherheitsgründen endeten die Gottesdienste früher als gewöhnlich.

Die islamistische Sekte verübt im Norden Nigerias seit Monaten Anschläge und Überfälle. Bei einer Anschlagsserie in Kano waren vor anderthalb Wochen mindestens 185 Menschen getötet worden. Boko Haram kämpft für einen islamischen Staat im Norden des Landes. Der Norden Nigerias ist überwiegend muslimisch geprägt, der Süden dagegen vorwiegend von Christen bewohnt. (APA)

http://derstandard.at/1326504038034/Islamisten-lehnen-Gespraeche-mit-Regierung-ab

From → Gewalt, Nigeria

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