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Demokratiebewegung in Bahrain (EINEM ENGEN PARTNERLAND DER WESTMÄCHTE) wird weiter brutal unterdrückt: Mit Hilfe von Truppen der saudiarabischen Despotie (deutsche Waffenfabrik!)! Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hatte die weitere „Intensivierung der Repression“ angeprangert. Amnesty International spricht von fast 2.500 willkürlichen Festnahmen und mindestens 35 Toten! Es zeigt sich wie recht der US-Professor Chomsky hat: Die USA und ihre Verbündeten werden alles tun, um die Demokratie im arabischen Raum zu unterdrücken, denn wenn die Menschen regieren, fliegen die westlichen Staaten und Militärs raus! Und dies in dieser ölreichen Gegend!

Januar 25, 2012

Schiiten-Demonstrationen niedergeschlagen
25. Jänner 2012 11:02
Behörden melden Festnahme von „Saboteuren“ – USA beunruhigt

Dubai – Nach neuerlichen Demonstrationen von Schiiten gegen die sunnitische Königsdiktatur haben die Behörden von Bahrain am Mittwoch die Festnahme von „Saboteuren“ bekanntgegeben. „Gruppen von Saboteuren haben am Dienstagabend mehrere Straßen blockiert und terroristische Akte begangen“, erklärte Sicherheitschef Tarek al-Hassan laut einer Meldung der amtlichen Nachrichtenagentur BNA. Von der schiitischen Oppositionsbewegung Wefak im Internet veröffentlichte Videos zeigten Polizeieinsätze gegen Demonstranten in den Ortschaften Sitra und Bani Jamra unweit der Hauptstadt Manama.

Familien von Diplomaten reisen aus

Am Montag hatten die USA aus Sicherheitsgründen die Ausreise der Familienangehörigen ihrer Diplomaten aus Manama angekündigt. Der Inselstaat gilt als strategisch wichtiger Partner der USA. Manama ist der Hafen der 5. US-Flotte, die vor allem im Persischen Golf und im Indischen Ozean eingesetzt wird. König Hamad bin Issa al-Khalifa hatte kürzlich eine Verfassungsreform angekündigt, um „das Gleichgewicht zwischen Exekutive und Legislative zu stärken“. Die Oppositionsbewegung Wefak kritisierte die versprochene Reform als „marginal“.

Militärhilfe aus Saudi-Arabien

Im Frühjahr 2011 war die schiitische Bevölkerungsmehrheit von Bahrain wochenlang gegen die sunnitische Königsfamilie auf die Straßen gegangen. Bei den mit saudi-arabischer Militärhilfe niedergeschlagenen Protesten wurden nach Angaben der Menschenrechts- und Gefangenenhilfsorganisation Amnesty International fast 2.500 Menschen willkürlich festgenommen, mindestens 35 Menschen seien während der Proteste getötet worden. Zivilisten seien von Militärgerichten aufgrund von „politisch motivierten Anklagen“ zu hohen Haftstrafen verurteilt worden. Das Regime meldete die Zerschlagung von „Terrorzellen“.

Die Schiiten stellen in dem Königreich annähernd 70 Prozent der Bevölkerung. Der Inselstaat – ein Archipel im Persischen Golf mit einer großen und 32 kleinen Inseln – ist nur 711 Quadratkilometer groß. Von 1861 bis 1971 war Bahrain britisches Protektorat. Das Herrscherhaus hat dem Iran vorgeworfen, er versuche, die Schiiten gegen die Dynastie aufzuwiegeln. König Hamad verhängte den Ausnahmezustand und holte sich zur Unterstützung Soldaten und Polizisten aus Saudi-Arabien und anderen konservativen Monarchien des Golf-Kooperationsrates (GCC) ins Land. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hatte die weitere „Intensivierung der Repression“ in Bahrain angeprangert. (APA)

http://derstandard.at/1326503675536/Schiiten-Demonstrationen-niedergeschlagen

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