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‚Israel von der Landkarte tilgen‘:Eine Strategie zur Verfälschung der Äußerungen des iranischen Präsidenten

Januar 15, 2012

Drohender Kriegsschauplatz Iran
‚Von der Landkarte tilgen‘: Die Spitze eines Eisbergs
Eine Strategie zur Verfälschung der Äußerungen des iranischen Präsidenten – von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann (29. Juli 2008)

„Irans Aussage von der Zerstörung Israels darf in der Übersetzung nicht verloren gehen.“ Das ist am 22. Juni 2008 die Überschrift eines Artikels in der ‚Jerusalem Post‘ von Joshua Teitelbaum vom ‚Jerusalem Center for Public Affairs‘ [1]. Würde die Behauptung, Iran wolle Israel (per Atombombe) zerstören, ‚verloren gehen‘ – so müssen wir schließen – würde ein mit großem Aufwand aufgebautes Bedrohungsszenario in sich zusammenbrechen, und einem Krieg gegen den Iran würde jegliche Legitimation entzogen. Deshalb schlägt Joshua Teitelbaum Alarm. Seine Ausführungen sind ein wesentlicher Teil der israelischen Reaktionen auf die Offenlegung der Tatsache, daß angebliche Äußerungen des iranischen Präsidenten das Ergebnis verfälschender Übersetzung sind.
(Jerusalem Post)
Im Zentrum des Bedrohungsszenarios steht nach wie vor die angebliche Äußerung des iranischen Präsidenten vom 26.10.2005, der Iran wolle Israel von der Landkarte tilgen, wolle Israel (per Atombombe) dem Erdboden gleichmachen. Wir haben mehrfach nachgewiesen, daß diese angebliche Äußerung einer Verfälschung entspringt, der iranische Präsident tatsächlich seiner Erwartung Ausdruck verliehen hat, daß das Regime, das Jerusalem besetzt hält – das zionistische Regime, wie er es oft nennt – verschwinden werde. Dem iranischen Präsidenten zu unterstellen, er wolle Israel – und damit die Juden – vernichten, ist – das kann man gar nicht oft genug betonen – als würde man behaupten, die Forderung nach dem Ende des Apartheid-Regimes sei gleichbedeutend mit der Forderung nach Vernichtung Südafrikas.

Zahlreiche Medien in Deutschland haben den Fehler eingestanden, darunter auch zwei Nachrichtenagenturen: ap und dpa. afp sieht immerhin in der Verwendung des Begriffs ‚Landkarte‘ einen Fehler. Wilm Herlyn, Chefredakteur von dpa, hat am 13. Juni 2008 geschrieben: „Die dpa wird in Zukunft bei der Berichterstattung darauf achten, dass der Iranische Präsident, Mahmud Ahmadinedschad, nicht die Auslöschung Israels oder dessen Tilgung von der Landkarte gefordert hat.“ Auch die ‚Süddeutsche Zeitung‘, ‚Spiegel Online‘, der NDR (insbesondere ‚tagesschau.de‘) und das ZDF haben den Fehler eingestanden. Der Intendant des ZDF versichert, daß alle Kolleginnen und Kollegen seines Hauses über diesen Vorgang Kenntnis erhalten haben und künftig die korrekte Übersetzung berücksichtigen werden.

Am 1. Juni 2008 weist der Kabarettist Georg Schramm, alias Oberstleutnant Sanftleben, in der ZDF-Sendung ‚Neues aus der Anstalt‘ auf die Falschübersetzung hin, wertet sie als Bestandteil der Propaganda für einen Krieg, bei dem der Iran zunächst von Israel angegriffen und über die beiden benachbarten, bereits unter Kontrolle gebrachten Länder Irak und Afghanistan in die Zange genommen werden solle, und bei dem es um die Aneignung von Ressourcen wie Öl und Gas gehe. Und dann kommt er zu einer entscheidenden Aussage: „Dieser Satz [den der iranische Präsident tatsächlich formuliert hat] ist eine völkerrechtlich korrekte Forderung. Da haben die katholischen Bischöfe vor ein paar Wochen sich noch viel drastischer über die israelische Ghetto-Politik geäußert.“ Das Ende eines völkerrechtswidrigen Zustands, wie er seit 1948 mit der Vertreibung und Ausgrenzung der palästinensischen Bevölkerung Schritt für Schritt entstanden ist, ist eine Zielvorstellung, die jedem an Frieden interessierten Menschen aus dem Herzen sprechen muß.
Schritt für Schritt wird Palästina von der Landkarte getilgt
Iran hat keine Pläne, Israel anzugreifen

Es gibt immer wieder die Argumentation, an den (falsch wiedergegebenen) Äußerungen des iranischen Präsidenten müsse etwas dran sein, da er gegen die Verfälschung keinen Einspruch erhebe. Eine derartige Behauptung ist eindeutig falsch. „Iran hat keine Pläne, Israel anzugreifen.“ Das sagt der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad am 8.7.2008 in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur, wo er am Gipfel der Gruppe der islamischen Entwicklungsländer teilnahm [5] [6]. Er antwortet damit auf die Frage, ob der Iran beabsichtige Israel zu zerstören und das jüdische Volk auszulöschen. Und weiter sagt er: „Die Zionisten werfen uns Vorbereitungen auf einen möglichen Angriff vor. Das ist aber eine Lüge. Die iranische Nation hat nie in ihrer Geschichte jemanden angegriffen.“

Im Rahmen eines Interviews mit dem italienischen Fernsehen RAI während seines Aufenthalts in Rom Anfang Juni 2008 wird ihm vorgehalten, er habe bei mehreren Gelegenheiten bekräftigt, dass Israel dazu bestimmt sei, „von der Oberfläche der Erde zu verschwinden“ und wird dann gefragt: „Meinen Sie nicht, dass diese Positionen in irgendeiner Weise dazu beitragen, Iran von der internationalen Gemeinschaft zu isolieren?“ Darauf antwortet er u.a.: „Was ich über das zionistische Regime gesagt habe, war vor allem eine Ankündigung. Was ich ankündigte, war, dass dieses Regime sich bald auflöst und zusammenbricht.“ [7]

Bereits vier Tage nach der Rede des iranischen Präsidenten, der das Landkarten-Zitat untergeschoben wurde, war es Ayatollah Chamenei, der den falschen Anschuldigungen entgegengetreten ist und klargestellt hat, daß es vonseiten des Iran keinerlei Absichten gebe, Israel mit Atomwaffen anzugreifen. Er kritisiert den ‚Tumult‘, der in Zusammenhang mit der Rede des iranischen Präsidenten am 26.10.2005 inszeniert worden sei: „Der Einfluss der Zionisten auf die westlichen und europäischen Staaten führt leider solche Tumulte herbei. Und dann nutzen sie auch noch die Gelegenheit aus, dies mit einem ‚Atomenergie-Problem‘ in Verbindung zu bringen! Jener Ignorant, der dies zum ersten Mal sagte […], hat gar nicht verstanden, dass die Atomwaffe für die Beseitigung von Regierungen und Systemen und Regimen nicht taugt: Systeme und Regime verschwinden nicht mit [Hilfe] der Atomwaffe; die Atomwaffe kann nur Menschen und Landstriche vernichten.“ Damit macht Chamenei mehr als deutlich, dass das Verschwinden eines Regimes und die Vernichtung eines Landes zweierlei sind – zweites vollkommen außerhalb seiner Gedankenwelt liegt. Ähnlich wie Ahmadinedschad sagt Chamenei den „Zusammensturz des zionistischen Regimes“ voraus [10].

Man kann nicht anders, es als bewußte Unterdrückung von Information zu sehen, wenn über derartige Klarstellungen nicht berichtet wird.

Iran sehnt Ende eines illegalen Zustands herbei

Eine weitere Entgegnung, mit der wir mehrfach konfrontiert worden sind, besteht in dem Hinweis auf Meldungen der iranischen Nachrichtenagentur IRNA, die selber die Formulierung ‚wipe off the map‘ (also ‚von der Landkarte tilgen‘, ‚dem Erdboden gleichmachen‘) verwenden würde. Dieser Hinweis ist insofern richtig, als daß es zutrifft, daß IRNA tatsächlich diese Formulierung in ihrem englischsprachigen Angebot verwendet hat – wenn auch nur selten, möglicherweise sogar nur ein einziges Mal. Falsch ist allerdings die Behauptung, daß diese Formulierung dem tatsächlich Gesagten entspricht.

Laut IRNA-Meldung vom 3.6.2008 soll der iranische Präsident gesagt haben: „…das zionistische Regime, das ein Usurpations- und illegales Regime und ein Krebsgeschwür ist, muß von der Landkarte getilgt werden.“ Und: „…das zionistische Regime sieht seinem absoluten Ende entgegen … das korrupte Element wird von der Landkarte getilgt werden.“ [11] Dies sind zwei Sätze aus Äußerungen, die korrekt wie folgt wiedergegeben werden müßten: „Oh lieber Imam [= Khomeini], Du hattest [einst] zu sagen geruht, dass das zionistische Regime ein Usurpations- und illegales Regime und ein Krebsgeschwür ist, das von der Seite des Zeitenlaufs verschwinden muss. Heute nun entbiete ich Ihnen respektvoll meine Antwort: Diese erleuchtende und Weg weisende Rede und dieses, Ihr Sehnen sind an der Schwelle, Frucht zu tragen: das zionistische Regime hat die Philosophie für seine Existenz aus der Hand gegeben (….) Das zionistische Regime befindet sich in einer absoluten Sackgasse und Ihr Wunsch (Imam Chomeini) wird bald Wirklichkeit und dieser Keim der Verderbnis wird verschwinden.“ [12] Das ist natürlich keine Hommage an Israel, aber es ist keine Androhung eines vernichtenden Schlags (mittels Atombombe). Der iranische Präsident sehnt mit deutlichen Worten das Ende eines illegalen Zustands herbei.

Desweiteren müssen wir sehen: Das falsche Landkarten-Zitat aus der Rede vom 26.10.2005 ist nur die Spitze eines Eisberges. Es sieht ganz nach einer bewußt entwickelten Strategie aus, in deren Rahmen Äußerungen des iranischen Präsidenten wieder und wieder systematisch entstellt werden. Betrachten wir einige Beispiele.

‚Welle der Moral‘ wird zu ‚Anschlagswelle‘

In Meldungen von tagesschau.de vom 26. und 27.10.2005 wird aus der Rede vom 26.10.2005 wie folgt zitiert: „Es gibt keinen Zweifel: Die neue Anschlagswelle in Palästina wird das Stigma im Antlitz der islamischen Welt ausradieren.“ [13] [14] Der Sprachendienst des Deutschen Bundestages übersetzt allerdings wie folgt: „Ich zweifle nicht daran, dass die neue Welle, die im geliebten Palästina begonnen hat, und welche wir heute in der islamischen Welt beobachten, eine Welle der Moral ist. Sie hat die gesamte islamische Welt erfasst und wird sehr bald den Schandfleck aus dem Schoß der islamischen Welt beseitigen.“ [19] Aus einer Welle der Moral wird also eine Welle von (Terror-)Anschlägen. Auch das ist eine unverantwortliche Verfälschung, die als bösartig angesehen werden muß.

‚Vermodern‘ wird zu ‚Vernichtung‘

Am 14.4.2006 vergleicht Irans Präsident gemäß IRNA das „zionistische Regime“ mit einem vermodernden, morschen Baum, der mit dem nächsten Sturm fallen werde [15]. ‚abcnews‘ macht daraus „Irans Führer: Israel wird vernichtet werden“ [16] und afp „Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat dem Staat Israel mit der Vernichtung gedroht. Der jüdische Staat sei ‚auf dem Weg zur Vernichtung‘.“

‚Verschwinden‘ wird zu ‚Auslöschung‘

Am 12.12.2006 hat der iranische Präsident laut IRNA gesagt: „So wie die Sowjetunion verschwunden ist, wird auch das zionistische Regime verschwinden, und die Menschheit wird befreit sein.“ [17] Daraus wird bei ap: “ Ahmadinedschad: Israel wird ausgelöscht wie einst die Sowjetunion“.

‚Zerfall‘ wird zu ‚Vernichtung‘

Bahman Nirumand weist in der Juni-2008-Ausgabe des Iran-Report darauf hin, Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad habe am 14. Mai 2008 gesagt, die Feierlichkeiten zum 60jährigen Bestehen Israels würden den Staat nicht vor seinem ‚Zerfall‘ bewahren. Dieser Begriff sei in Teilen der deutschen Presse mit ‚Vernichtung‘ oder ‚Tod‘ übersetzt worden. [18]

‚geruhen zu sagen‘ wird zu ‚befehlen‘

In einem Papier, das mit Nachdruck in die Öffentlichkeit gebracht wird, befaßt sich Joshua Teitelbaum vom ‚Jerusalem Center for Public Affairs‘ mit Äußerungen des iranischen Präsidenten. Er gibt dem Reigen der Falschübersetzungen des Landkarten-Zitats jetzt eine ganz neue Wendung. Er läßt den Imam ‚befehlen‘, „dass dieses Jerusalem besetzende Regime von den Seiten der Zeit getilgt werden muss“ [2] – dort, wo es heißen müßte: „Unser lieber Imam [Khomeini] hatte zu sagen geruht, das Regime, das Jerusalem besetzt hält, müsse aus den Annalen der Geschichte verschwinden.“ Teitelbaums Formulierung „Befehlen, daß … muß…“ ist schon rein grammatikalisch falsch. Was Joshua Teitelbaum vom ‚Jerusalem Center for Public Affairs‘ erdichtet, klingt wie die Wiedergabe eines Einsatzbefehls zu einer Vernichtungsaktion. Es ist eine bösartige Unterstellung anderer Art. ‚Zu sagen geruhen‘ ist kein Befehlen. Es ist ein traditioneller Ausdruck der Ehrenbezeugung gegenüber geschätzten Personen.

Holocaustleugnung?

Auch hinsichtlich der Behauptung, der iranische Präsident leugne den Holocaust, spricht alles dafür, daß dieser Vorwurf nicht zutrifft. Mahmud Ahmadineschad stellt die Verbrechen Israels, den Holocaust an der palästinensischen Bevölkerung – wie er es mit scharfen Worten benennt – in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen. Die Formulierung, daß das ‚Massaker an den Juden‘ ein ‚Märchen‘ sei – wie vielfach verbreitet worden ist – entspringt einer (bösartigen) falschen Übersetzung. Ahmadinedschad spricht über den Mythos, der in Zusammenhang mit dem Holocaust zur Legitimation neuer Verbrechen geschaffen wurde.

Bundeszentrale verfälscht erneut

Die Bundeszentrale für politische Bildung, die ihr so genanntes Antisemitismus-Dossier zunächst lange Zeit (bis zum April 2008) mit dem Satz „Mit seiner Äußerung, Israel von der Landkarte tilgen zu wollen, sorgte Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad im Oktober 2005 weltweit für Empörung“ eingeleitet hatte, und gezwungen war, sich von dieser Falschbehauptung zu verabschieden, hat diese jetzt durch eine neue Falschbehauptung ersetzt: „Immer wieder sorgt Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad für Aufsehen durch seine israelfeindlichen und antisemitischen Äußerungen. Mal bedroht er das Land wie in seiner Rede auf der Konferenz ‚Eine Welt ohne Zionismus‘ im Oktober 2005: ‚Diese Phase wird nicht lange dauern und wenn wir sie erfolgreich hinter uns gebracht haben, wird die Eliminierung des zionistischen Regimes glatt und einfach sein, mal bezeichnet er…'“ [19] [22]

Auch hier wird wieder eine Aussage durch Verfälschung erzeugt. Tatsächlich müßte die Äußerung des iranischen Präsidenten wie folgt wiedergegeben werden: „Dies ist eine kurze Phase. Wenn wir sie mit Erfolg hinter uns gebracht haben, wird – so Gott will – der Prozess des Verschwindens des Regimes, das al-Qods [= die Heilige, Jerusalem] besetzt hält, und die Einrichtung der nationalen Regierung Palästinas ein glatter und einfacher Vorgang sein.“ [21]

Ein gravierendes Problem besteht darin, daß Basis der vom Sprachendienst des deutschen Bundestages gefertigten Übersetzung die Wiedergabe der Rede bei ISNA ist [20]. Diese Wiedergabe enthält aber nur Auszüge mit kommentierenden Überleitungen und gibt insbesondere die hier betrachtete Passage nur unvollständig wieder. Die Passage ‚Einrichtung der nationalen Regierung Palästinas‘ fehlt in der ISNA-Version. Das ergibt sich aus einem Vergleich mit der mit Copyright-Vermerk versehenen Fassung, wie sie auf der website president.ir lange Zeit verfügbar war. Es ist also irreführend, wenn die Bundeszentrale ihre Seite mit der Rede mit „Die umstrittene Rede Ahmadinedschads im Wortlaut“ überschreibt. Sie suggeriert damit fälschlich, es handele sich um die vollständige Original-Rede. Es spricht alles dafür, daß der Sprachendienst bzw. sein Auftraggeber, die Bundeszentrale, die Quellenlage überhaupt nicht recherchiert haben.

Bedrohungssituation auf den Kopf gestellt

Um es noch einmal klar zu umreißen: es gibt offensichtlich Kreise in Israel, den USA und anderen verbündeten Ländern, die ein gesteigertes Interesse an einem Angriff auf den Iran haben. In diesem Zusammenhang sind die Verfälschungen von Äußerungen des iranischen Präsidenten zu sehen. Diese Verfälschungen dienen dem Ziel, die Bedrohungssituation auf den Kopf zu stellen. Der potentielle Täter stellt sich als Opfer dar, dem ein ‚atomarer Holocaust‘ droht. Derjenige, dem tatsächlich ein (atomarer) Angriff droht, soll als Täter hingestellt werden. Darum geht es.
(Dank für Hinweise, Übersetzung, Sprachanalysen und Unterstützung unterschiedlicher Art an: A. Schmidt, Katajun Amirpur, Sabine Schiffer, Dieter Keiner, Bahman Nirumand, Armin Fiand und Thomas Immanuel Steinberg)

Links:

[1] „Iran’s talk of destroying Israel must not get lost in translation“ – Joshua Teitelbaum, Jerusalem Center for Public Affairs, ‚Jerusalem Post‘, 22.06.2008
http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1213794295236&pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFull

[2] „Die iranische Führung in ihren eigenen Worten über die Vernichtung Israels: Ein Plädoyer gegen apologetische Kampagnen zur Entschuldung des Aufrufs zum Völkermord“ – Deutschsprachige Veröffentlichung des ‚Jerusalem Center for Public Affairs‘ von Joshua Teitelbaum, 03.07.2008:
jer-zentrum.org/ViewArticle.aspx?ArticleId=154

[3] „What Iranian Leaders Really Say about Doing Away with Israel: A Refutation of the Campaign to Excuse Ahmadinejad’s Incitement to Genocide“ – Englischsprachige Veröffentlichung des ‚Jerusalem Center for Public Affairs‘ von Joshua Teitelbaum, 2008:
http://www.jcpa.org/text/ahmadinejad2-words.pdf

[4] Selbstdarstellung des Jerusalem Center for Public Affairs:
http://www.jcpa.org/JCPA/Templates/showpage.asp?DBID=1&LNGID=1&TMID=84&FID=253&PID=369

[5] ‚Iran does not intend to wipe out Israel‘ – Meldung von PressTV, 08.07.2008:
http://www.presstv.ir/Detail.aspx?id=62989§ionid=351020101

[6] ‚Ahmadinedschad erwartet Israels Selbstzerstörung‘ – Meldung von RIA Novosti, 08.07.2008:
de.rian.ru/world/20080708/113531866.html

[7] Italienischsprachiges Transkript des Interviews des italienischen Fernsehens RAI mit Mahmud Ahmadinedschad während seines Aufenthalts in Rom, Anfang Juni 2008:
italian.irib.ir/index.php?option=com_content&task=view&id=3182&Itemid=92

[8] Videomitschnitt des Interviews des italienischen Fernsehens RAI mit Mahmud Ahmadinedschad während seines Aufenthalts in Rom, Anfang Juni 2008:
http://www.rai.tv/mpplaymedia/0,,News%5E0%5E91917,00.html

[9] Farsi-sprachiger Bericht über die Rede Chameneis vom 30.10.2005:
http://www.leader.ir/langs/fa/index.php?p=contentShow&id=2818

[10] Farsi-sprachiger, vollständige Wiedergabe der Rede Chameneis vom 30.10.2005:
http://www.leader.ir/langs/fa/index.php?p=bayanat&id=2818

[11] Englischsprachige IRNA-Meldung vom 03.06.2008 über Äußerungen Ahmadinedschads am 2.6.2008 – mit der Formulierung ‚wipe off the map‘:
www2.irna.ir/en/news/view/line-17/0806031049094727.htm

[12] Farsi-sprachige Wiedergabe von Äußerungen Ahmadinedschads am 2.6.2008 in der Zeitung ‚Roozname-ye hamvatan salam‘:
http://www.hamvatansalam.com/news104512.html

[13] „Von der Landkarte tilgen – Irans Präsident fordert Vernichtung Israels“ – Meldung von tagesschau,de vom 26.10.2005 23:02 Uhr:
http://www.tagesschau.de/ausland/meldung154160.html

[14] „Von der Landkarte tilgen – Irans Präsident fordert Vernichtung Israels“ – Meldung von tagesschau,de vom 27.10.2005 08:07 Uhr:
http://www.tagesschau.de/ausland/meldung154146.html

[15] „The Zionist regime is a decaying and crumbling tree that will fall with a storm.“ – Irans Präsident bei der dritten internationalen Jerusalem-Konferenz zur Unterstützung der Rechte des palästinensischen Volkes am 14.04.2006 in Teheran gemäß IRNA:
http://www.irna.ir/en/news/view/line-17/0604141214202410.htm

[16] „Iran Leader: Israel Will Be Annihilated“ – Titel einer auf einer ap-Meldung basierenden Veröffentlichung von abcnews über die Rede des iranischen Präsidenten vom 14.04.2006:
abcnews.go.com/International/wireStory?id=1843031

[17] „As the Soviet Union disappeared, the Zionist regime will also vanish and humanity will be liberated.“ – Äußerung des iranischen Präsidenten am 12.12.2006 gemäß IRNA:
http://www.irna.ir/en/news/view/line-17/0612123499223325.htm

[18] Iran-Report Nr. 06/2008
http://www.boell.de/audio/presse/iran-report06_08.pdf

[19] Antisemitismus-Dossier der Bundeszentrale für politische Bildung in der Version ab Ende April 2008:
http://www.bpb.de/themen/GX51KQ,0,0,Antisemitismus.html

[20] Rede des iranischen Präsidenten vom 26.10.2005 in der Wiedergabe durch ISNA (iranischer Studentenverband):
http://www.isna.ir/Main/NewsView.aspx?ID=News-603209

[21] Rede des iranischen Präsidenten vom 26.10.2005 in der Wiedergabe mit dem Vermerk ‚Copyright 2006 Presidency of The Islamic Republic of Iran‘ auf der website des Präsidenten (dort z.Zt. nicht verfügbar, aber auf der website von Dr. Y. Schmidt):
http://www.uni-graz.at/yvonne.schmidt/840804sahyonizm.htm

[22] Rede des iranischen Präsidenten vom 26.10.2005 in der Übersetzung des Sprachendienstes des deutschen Bundestages auf der Basis der Wiedergabe bei ISNA auf der website der Bundeszentrale für politische Bildung:
http://www.bpb.de/themen/MK6BD2.html
Der Beitrag englischsprachig:
‘Wipe off the map‘: The Tip of an Iceberg
A strategy for the falsification of the statements of Iran’s president – by Anneliese Fikentscher and Andreas Neumann (29 July 2008)

Alle Beiträge zum Iran im Überblick:
Tagebuch Iran
Notizen aus dem Kontext des drohenden Krieges gegen den Iran
Die ‚Welt‘, ein ‚genialer Netzwerker‘ und der Angriffskrieg gegen den Iran
Anmerkungen zu einem Artikel in der ‚Welt‘, 12.2.2006
„Den Terroristen in den Regierungen unserer so genannten zivilisierten Welt das Handwerk legen“
Rede von Bernd Klagge am 8.2.2006 im Rahmen einer Mahnwache des Bonner Friedensbündnisses gegen Propaganda und Krieg und für Völkerfreundschaft auf dem Münsterplatz in Bonn
Was die Kriegspropagandisten von sich geben
Äußerungen von Angela Merkel, George W. Bush, John McCain, Joseph Lieberman, Donald Rumsfeld, Condoleezza Rice, John Bolton, Ehud Olmert (Stand: 29.4.2006)
US-Dollar oder ‚Mini-Nukes‘ – Der Iran plant Öl-Börse auf Euro-Basis, was Milliardenverluste für die USA bedeuten kann
Betrachtung von Dietrich Zeitel auf der website der Staats- und Wirtschaftspolitischen Gesellschaft e.V. Hamburg (swg), 25.02.2006
Stoppt den Krieg gegen Iran, bevor er beginnt! – Stop the war on Iran before it starts!
Internationaler Appell – Online-Petition
Keinen Krieg gegen den Iran – für eine politische Lösung!
Ein Aufruf der ‚Kooperation für den Frieden‘ (Zusammenschluss verschiedener Friedensorganisationen) und des Bundesausschusses Friedensratschlag – veröffentlicht in der ‚Frankfurter Rundschau‘ am 18.3.2006
Israel, Iran und die Atomwaffen
Knut Mellenthin in ‚junge Welt‘ vom 19.10.2005
‚Israel von der Landkarte löschen‘ – Der Krieg gegen den Iran hat längst begonnen
Über die angeblichen Äußerungen des iranischen Präsidenten Ahmadinedschad, 9.3.2006 (zuletzt erweitert am 9.4.2006)
Bomben auf den Iran? – Gedanken zum Iran-Krieg
Artikel von Prof. Georg Meggle, 18.1.2006
Kriegspropaganda für die Massen – Feindbild Iran
Veröffentlichungen aus ‚Bild‘ und ‚Bild am Sonntag‘ ab Dezember 2005
Leugnet Irans Präsident den Holocaust oder legt er die Finger in die Wunde des Westens?
Eine Analyse der Medienrhetorik auf dem Weg zum Krieg gegen den Iran, 3.4.2006 (erweitert am 9.4.2006)
Eine gelungene Infektion
Über die Funktion eines Horst Mahler in der kriegsvorbereitenden Propagandakampagne gegen den Iran, 14.4.2006
DOES IRAN’S PRESIDENT WANT ISRAEL WIPED OFF THE MAP AND DOES HE DENY THE HOLOCAUST?
An analysis of rhetoric in media on its way to war against Iran – Commenting on the alleged statements of Iran’s President Ahmadinejad
Wer nicht mitspielt, ist Antisemit
Wie die ‚taz‘ den Planungen der USA für einen Atomkrieg gegen den Iran begegnet, 22.4.2006
Der ‚Satan‘ fordert „Regierung, gewählt von den Menschen… seien sie Muslime, Christen oder Juden“
Irans Präsident Ahmadinedschad am 14.4.2006 im Rahmen der ‚Third International Qods Conference‘ zur Situation in Palästina, 22.4.2006
Iran: Dreck, Teufel, Pfeifen und Pfifferlinge
Was die ‚westlichen‘ Medien aus Ahmadinedschads Äußerungen vom 28.4.2006 machen
USA: Dialog mit Iran nutzlos – oder: Was ein Feindbild zunichte machen könnte, muß vernichtet werden
Der Brief des iranischen Präsidenten, Mahmud Ahmadinedschad, an den Präsidenten der USA, George W. Bush, von Anfang Mai 2006 und die Reaktionen darauf
Genug ist genug! – ‚Nur‘ Verbrechen gegen die Menschheit oder schleichender Völkermord?
Eine Dokumentation von Ellen Rohlfs zur Situation in Palästina, 2005/2006
Von Nazis nicht für einen Krieg gegen den Iran einspannen lassen!
Über die Rolle einer von Nazis angemeldeten Pro-Iran-Demo am 17.6.2006 in Frankfurt-Sachsenhausen
Wie wir dem Krieg den Weg bahnen
Eine Überlegung zur Strategie für einen Krieg gegen den Iran, 4.6.2006
Auf dem Weg zum Höhepunkt der Kriegspropaganda
Eine Betrachtung über den ‚Spiegel‘ vom 29.5.2006 und das darin enthaltene Interview mit dem iranischen Präsidenten
War is Brewing – Krieg braut sich zusammen…
Das Kapital verlangt von der US-Regierung irgendeinen Angriff zur Stabilisierung des Kapitalismus – Betrachtung von Daniel Neun (0815-Info), 22.6.2006
Der Gerechtigkeit halber
Strafanzeige gegen Günther Beckstein, Innenminister Bayerns, und Michel Friedman, ehem. stellv. Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland, wegen Beleidigung des Staatspräsidenten des Iran, mit einem Gespräch zwischen Armin Fiand und Alexander Boulerian
Der Gerechtigkeit halber (2)
Strafanzeige gegen die Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch, wegen Beleidigung des Staatspräsidenten des Iran
‚Wipe off the Map‘ als Fälschung bestätigt
Wichtige Erkenntnisse des Guardian-Journalisten Jonathan Steele über das angebliche Zitat des iranischen Präsidenten, Israel müsse von der Landkarte getilgt werden
„Seien Sie herzlich gegrüßt!“
Brief von Irans Präsident Ahmadinedschad an Bundeskanzlerin Merkel vom 20.7.2006
„Noble Americans – Ehrenwerte Amerikaner“
Brief von Irans Präsident Ahmadinedschad vom 29.11.2006 (in der englischen Fassung)
Das Lügennetz über dem Iran
Analyse des österreichischen Autors Malte Olschewski über die manipulierte Berichterstattung über den Iran und seinen Präsidenten Ahmadinedschad
Verhindern Sie diesen Krieg!
Offener Brief an Bundeskanzlerin Frau Angela Merkel, 19.2.2007
Herr der Bombe
Wie wir vom Kölner Stadt-Anzeiger mit dem Gedanken eines Krieges gegen den Iran vertraut gemacht werden sollen – über eine Veröffentlichung vom 8.2.2007
Der nächste Krieg in Sicht – Wann fallen US-Bomben auf Teheran?
Michael Opperskalski in ‚Geheim‘, Ausgabe vom 31.3.2007
Desinformation im ‚Kölner Stadt-Anzeiger‘
Äußerungen von Mohamed ElBaradei am 24.5.2007 in Sachen Iran
Atombombe auf Israel, um die palästinensischen Freunde zu befreien?
Walter van Rossum über die Iran-Berichterstattung in seinem Buch ‚Die Tagesshow – Wie man in 15 Minuten die Welt unbegreiflich macht‘, September 2007
An die Bundeszentrale für Politische Bildung
Offener Brief vom 17.1.2008 in Sachen Antisemitismus-Dossier der Bundeszentrale, das die Behauptung enthält, der Iran wolle Israel von der Landkarte tilgen
Die Strategie des bösen Spiels
‚Report Mainz‘ konstruiert Ahmadinedschad-NPD-Bezug – Sendung vom 10.12.2007
‚Von der Landkarte tilgen‘: Die Spitze eines Eisbergs
Eine Strategie zur Verfälschung der Äußerungen des iranischen Präsidenten – von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann (29. Juli 2008)
‘Wipe off the map‘: The Tip of an Iceberg
A strategy for the falsification of the statements of Iran’s president – by Anneliese Fikentscher and Andreas Neumann (29 July 2008)
Erwägungen auf fraglicher Basis
Über den Artikel ‚Ein finsterer Messias für die arabische Welt‘ in der Süddeutschen Zeitung vom 6.8.2008
Internationale jüdische Opposition gegen einen Angriff auf Iran – Jewish International Opposition Against Attack on Iran
Erklärung jüdischer Organisationen und Einzelpersonen vom 11.8.2008
Die Trojaner-Strategie
Offener Brief an Redaktion und Herausgeber der ‚Blätter für deutsche und internationale Poltik‘
„Nach einer Welt voller Liebe und Freundschaft und Segen streben – einer Welt, frei von Armut und Hass“
Ansprache des iranischen Staatspräsidenten Mahmud Ahmadinedschad auf der Antirassismus-Konferenz der Vereinten Nationen in Genf am 20.4.2009
Rassisten wollen nicht Rassisten genannt werden
Reaktionen auf die Genfer Rede des iranischen Präsidenten – von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann – 28.4.2009
Bitte antworten Sie auf die Fragen!
Offener Brief an Mohssen Massarrat – von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann – 22.7.2009
Sollen wir den Sturz der Regierung Merkel durch die Taliban fordern?
Vorsitzender des Club Voltaire greift Präsidenten des Voltaire-Netzwerks an – Hartmut Barth-Engelbart antwortet darauf
Ja, Nein, Jein, vielleicht
Präsident Obama und die Kriegsvorbereitungen gegen den Iran – von Jürgen Elsässer
Die Friedensbewegung darf nicht zur Kriegsbewegung werden
Das Thema Iran im „Friedensforum – Zeitschrift der Friedensbewegung“ – von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann
Trittbrettfahren mit der mächtigen westlichen Mainstream-Propaganda
Offener Brief von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann an Mohssen Massarrat in Sachen Feindbildgenerierung und Delegitimierung des Iran – 22.12.2009
Propaganda per Übersetzung drastisch gesteigert
Vergleichende Analyse der hebräischen, englischen und deutschen Fassungen der von Israels Staatspräsident Shimon Peres am 27. Januar 2010 im Bundestag gehaltenen Rede – von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann – 3.2.2010
Fall Neda – Zu dick aufgetragen
Analyse des Videomaterials vom „Tod der Neda“ durch einen medizinisch Sachverständigen – 20.2.2010
„Es gereicht niemandem zur Ehre, eine Atombombe zu besitzen“
Vollständige Rede von Irans Präsident Mahmut Ahmadinedschad bei der UN-Konferenz über den Atomwaffensperrvertrag, New York, 3.5.2010
Vorsicht: Troja
Offener Brief von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann als Reaktion auf Mohssen Massarrats Offenen Brief an Kerstin Müller und Omid Nouripour – 15.5.2010
Terror im Iran
Anmerkungen zu einer Hinrichtung im Iran – von Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann – 2.6.2010
„Den Krieg gegen Iran verhindern – Kriegstreiber stoppen – Sanktionen aufheben“
Aufruf der Antikriegsbewegung – 26.8.2010
„Die Welt braucht nicht die Logik der Macht, des Krieges und der Drohung, sondern sie braucht die Logik der Freundschaft, Gerechtigkeit und der Mitbeteiligung aller.“
Rede des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad vom 23.9.2010 bei der Vollversammlung der Vereinten Nationen

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