Skip to content

Burma-Nichtregierungsorganisation vermitteltete: Mögliches Ende in einem der längsten Bürgerkriege der Welt: Burma schließt zweiten Waffenstillstand

Januar 12, 2012

Suu Kyi sieht ihr Land kurz vor dem Burchbruch zur Demokratie in Burma!

Hoffnung in einem der ältesten Bürgerkriege der Welt

Burmas Regierung schliesst Waffenstillstand mit Rebellengruppe

Die Karen National Union (KNU) an ihrem Widerstandstag am 31. Januar 2006. (Bild: Keystone / epa)Zoom

Die Karen National Union (KNU) an ihrem Widerstandstag am 31. Januar 2006. (Bild: Keystone / epa)

Burmas Regierung hat mit der wichtigsten Rebellengruppe der ethnischen Minderheit der Karen einen Waffenstillstand unterzeichnet. Damit könnte einer der ältesten Bürgerkrieg überhaupt beendet werden.

(sda/afp) Eine Delegation der Regierung und Vertreter der Karen National Union (KNU) unterzeichneten am Donnerstag nach mehrstündigen Verhandlungen ein entsprechendes Dokument in Pa-An, der Hauptstadt des östlichen Bundesstaates Karen. Der Konflikt zwischen den Karen und Burmas Zentralregierung ist einer der ältesten Bürgerkriege der Welt.

Seit 1948

Seit der Unabhängigkeit des Landes im Jahr 1948 ist die Beziehung der ethnischen Minderheiten zur Zentralregierung von Konflikten geprägt. Mehrere bewaffnete Gruppen kämpfen seit Jahrzehnten für mehr Rechte.

«Die Gespräche waren gut, es sieht so aus, als könnten wir uns auf einen Waffenstillstand einigen», sagte einer der Vertreter der Karen, Saw Johnny, in Pa-an, der Hauptstadt des Karen-Gebietes im Süden des Landes. Auch ein Regierungsvertreter äusserte sich optimistisch. «Ich glaube, die Regierung kann ihre Bedingungen akzeptieren», sagte er.

Suu Kyi sieht Burma «am Rande des Durchbruchs»

(sda/afp) Die burmesische Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi sieht ihr Land «am Rande des Durchbruchs zur Demokratie». Sie freue sich auf eine Zeit, in der Burma «die Grenzen seiner Demokratisierung ausweiten» werde.

Das sagte Suu Kyi in einer am Mittwoch bei einer Preisverleihung der Asia Society in New York veröffentlichten Videobotschaft. Mit Hilfe aus dem Ausland könne der schwierige Weg zur Demokratie weitergegangen werden.

Die 66-jährige Friedensnobelpreisträgerin will bei der für den 1. April geplanten Nachwahl zum Parlament in einem Wahlkreis bei Rangun antreten. Ein Berater der burmesischen Präsidentschaft hatte Suu Kyi für den Fall ihrer Wahl zur Abgeordneten am Wochenende überraschend ein «angemessenes» Regierungsamt in Aussicht gestellt.

Die Karen kämpfen seit 1949 für Unabhängigkeit oder Autonomie im Vielvölkerstaat. Sie haben sich anders als andere Volksgruppen nie mit der Jahrzehnte regierenden Militärjunta arrangiert. Im Karen-Gebiet kommt es immer wieder zu blutigen Zusammenstössen. Hunderttausende Zivilisten sind über die Grenze nach Thailand geflüchtet.

Die Karen National Union (KNU) an ihrem Wiederstandstag am 31. Januar 2006.  (Bild: Keystone / epa)Zoom

Die Karen National Union (KNU) an ihrem Wiederstandstag am 31. Januar 2006. (Bild: Keystone / epa)

NGO vermittelte

Rund ein Drittel der 50 Millionen Einwohner des Landes gehört ethnischen Minderheiten an. Diese leben vor allem in den bergigen Grenzgebieten. Die Friedensgespräche mit der KNU kamen unter Vermittlung von Hla Maung Shwe zustande, dem Gründer der Nicht-Regierungsorganisation Myanmar Egress.

Im November 2010 hielt die Militärregierung erstmals seit zwei Jahrzehnten wieder Parlamentswahlen im international isolierten Land ab. Zwar wurden die Wahlen von der Opposition boykottiert und weithin als unfrei kritisiert, doch die neue zivile Regierung unter Präsident Thein Sein, einem ehemaligen General, überraschte Beobachter seither mit einer Reihe von Reformen.

Teil der Reformbemühungen sind die Aufnahme von Friedensgesprächen mit den diversen ethnischen Rebellengruppen, die bereits zu ersten Erfolgen führten.

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/hoffnung_im_aeltesten_buergerkrieg_der_welt_1.14292806.html

 

Waffenstillstand mit den Shan-Rebellen

Ethnische Konflikte in Burma

kam. Singapur ⋅ Die burmesische Regierung und die Rebellen der Shan State Army South haben am Sonntag ein Abkommen über einen Waffenstillstand unterzeichnet. Ab wann die Waffenruhe gelten soll, war am Wochenende noch unklar. Die staatlichen Medien berichteten am Sonntag, die Vereinbarung sei auf Initiative der burmesischen Regierung erzielt worden und sehe unter anderem Wirtschaftshilfe für den Shan State vor. Die Shan sind mit neun Prozent der Bevölkerung die grösste ethnische Minderheit nach dem Volk der Bamar.

In den überwiegend von ethnischen Minderheiten bewohnten burmesischen Grenzregionen gegenüber China und Thailand haben ethnische Milizen seit Jahrzehnten einen bewaffneten Kampf für mehr Autonomie oder die Unabhängigkeit geführt. Viele Minderheiten widersetzten sich der Aufforderung der burmesischen Regierung, Teil der Grenztruppen unter dem Kommando der Zentralregierung zu werden. Rebellenverbände, die mit der früheren Militärjunta einen Waffenstillstand vereinbart hatten, durften im Gegenzug in ihrem Gebiet im Drogenhandel und im Glücksspiel tätig sein.

Die amerikanische Aussenministerin Hillary Clinton hat bei ihrem jüngsten Besuch in Burma eine Lösung der ethnischen Konflikte zu einer Vorbedingung für eine Aufhebung der Sanktionen gemacht. Derzeit führen Unterhändler auch Gespräche mit der Karen National Union, der Kachin Independence Army sowie weiteren aufständischen Gruppierungen.

Suu Kyi sieht Burma «am Rande des Durchbruchs»

(sda/afp) Die burmesische Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi sieht ihr Land «am Rande des Durchbruchs zur Demokratie». Sie freue sich auf eine Zeit, in der Burma «die Grenzen seiner Demokratisierung ausweiten» werde.

Das sagte Suu Kyi in einer am Mittwoch bei einer Preisverleihung der Asia Society in New York veröffentlichten Videobotschaft. Mit Hilfe aus dem Ausland könne der schwierige Weg zur Demokratie weitergegangen werden.

Die 66-jährige Friedensnobelpreisträgerin will bei der für den 1. April geplanten Nachwahl zum Parlament in einem Wahlkreis bei Rangun antreten. Ein Berater der burmesischen Präsidentschaft hatte Suu Kyi für den Fall ihrer Wahl zur Abgeordneten am Wochenende überraschend ein «angemessenes» Regierungsamt in Aussicht gestellt.

Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: