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Gefährliche Gewaltspirale: Gemordet und vertrieben wird auf beiden Seiten: Zehntausende Muslime und Christen fliehen aus den Gebieten Nigerias, in denen sie in der Minderheit sind! Einseitige Schuldzuweisungen, wie in unserer Mainstreampresse, die fast nur die Angriffe der Muslime berichten, lassen den Krieg nur eskalieren und passen in die Hegemoniestrategie der USA des Anfachens des Clashes der Kulturen, vor allem zwischen Christen und Muslimen, aber auch Sunniten und Schiieten! Die Gewalt begann 2009 zu eskalieren, als die Polizei ein Massaker an Mitgliedern, vielen Unschuldigen und dem Führer von Boko Haram verübte; danach wollte die Gruppe zurückschlagen und bekam durch die Polizeiaktion viele Unterstützer. Ursache war die brutale Polizeiaktion gegen jede Rechtsstaatlichkeit. Diese Gewaltpolitik will die Eskalation, um die Welt und die Länder zu spalten und so selbst an der Macht zu bleiben! Vielleicht aber finden im Streik gegen die Regierung Muslime und Christen zusammen gegen das korrupte Regime im Dienste der internationalen Ölkonzerne und einer kleinen superreichen nigerianischen Elite!!

Januar 9, 2012

GfbV: Nigeria steht vor der Zerreißprobe
Geschrieben von: Redaktion
Sonntag, den 08. Januar 2012 um 11:41 Uhr
Göttingen. – Die Gewaltspirale in Nigeria schürt das Misstrauen zwischen Christen und Muslimen in dem westafrikanischen Staat. Das befürchtet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen. Den nigerianischen Sicherheitskräften warf die Menschenrechts-Organisation am Sonntag vor, mit dem Schutz religiöser Minderheiten vollkommen überfordert zu sein und die Sicherheit der Bürger des Staates nicht garantieren zu können.

Tausende christliche Ibo seien auf der Flucht aus dem mehrheitlich muslimischen Norden, berichtete die GfbV, und auch im Süden halte die Flucht von muslimischen Haussa in den Norden an. „Nigeria droht eine Zerreißprobe. Das Land steht vor der schwersten Prüfung seiner Einheit seit dem Völkermord in Biafra vor mehr als 40 Jahren“, erklärte GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius. Seit Weihnachten seien mehr als 80 Christen getötet worden.

Der Vorsitzende der „Christlichen Vereinigung in Nigeria (CAN)“, Ayo Oritsejafor, erinnerte am Wochenende an den Genozid in Biafra und warnte vor „ethnisch oder religiös begründeten Säuberungen“ im Norden Nigerias. Tatsächlich hätten bereits tausende Ibo den Norden aus Angst vor neuen Angriffen der Boko Haram Sekte verlassen, so die GfbV. Viele Ibo, die als Händler im Norden tätig waren, seien in den Süden geflohen. Dies werde die wirtschaftlichen Probleme Nordnigerias verschärfen. Sowohl Sprecher der Ibo als auch der Yoruba kündigten an, dass ihre ethnischen Gemeinschaften weitere Gewalt von Boko Haram nicht tatenlos hinnehmen würden und sich nun selbst gegen neue Übergriffe auf Christen schützen wollten.

Aber auch aus dem Süden sollen nach Angaben des Vereins der Viehzüchter von Asaba (Bundesstaat Delta) bereits mehr als 10.000 muslimische Haussa aus Angst vor Vergeltungsangriffen von Christen nach Norden geflohen sein. Die muslimischen Flüchtlinge lebten zuvor vor allem in den Bundesstaaten Delta, Anambra, Bayelsa und Rivers.

„Die Regierung des christlichen Staatspräsidenten Goodluck Jonathan ist von der Massenflucht und drohenden Zweiteilung des Landes vollkommen überfordert“, kritisierte Delius. Ihre ganze Aufmerksamkeit richte sie auf ihr eigenes politisches Überleben, das in der kommenden Woche massiv geprüft wird. Denn Gewerkschaften, Oppositionsparteien und Bürgerrechtler haben zu einem Generalstreik und zu Massenprotesten wegen der drastischen Erhöhung der Benzinpreise und der Kürzung von staatlichen Hilfen aufgerufen. Dieses Thema bewege Nigerias Öffentlichkeit mehr als die eskalierende Gewaltspirale zwischen Christen und Muslimen, so die GfbV.

http://www.epo.de/index.php?option=com_content&view=article&id=8006:gfbv-nigeria-steht-vor-der-zerreissprobe&catid=27&Itemid=69

aus der Standard:

Boko Haram ist schon längst mehr als eine absonderliche Sekte, sie befindet sich seit 2009 in einer Art Krieg mit der nigerianischen Regierung. Damals hatten Sicherheitskräfte das Hauptquartier von Boko Haram gestürmt, den Anführer und wohl auch viele Unschuldige getötet. Gerade weil die Regierung auf Härte setzte, gewann die bis dahin wenig bekannte Gruppe Sympathisanten“,

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