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Lässt der Ölkonzern Shell die Menschen mit der von ihm verursachten Ölpest allein? Alles ist tot! Fischer im Nigerdelta fangen nach Ölkatastrophe kaum noch Fische

Januar 2, 2012

Die Bewohner des Nigerdeltas werfen dem Ölkonzern Shell vor, zu wenig zur Beseitigung der Ölpest-Folgen vom Dezember unternommen zu haben.

In diesen Fässern versuchen die Menschen das Öl von den Flüssen und Stränden zu sammeln,- doch es ist einfach zu viel.

Erste Gesundheitsschäden stellen sich ein, da die Einwohner des Deltas meist direkt mit dem Öl in Kontakt kommen.

Die Fischer fangen kaum noch Fisch – alles ist tot. Ein Einwohner des Nigerdeltas: “Die Verschmutzung ist immernoch da! Das Problem ist nach wie vor da! Wir können nicht im Fluss fischen gehen,- andere Arbeit gibts hier aber nicht. Wie sollen wir unsere Familien ernähren? WIE!?“

Shell hatte zugegeben, das es im Dezember ein Leck an der Bonga-Bohrinsel gab, die der der Delta-Küste vorgelagert ist.

Nach Angaben des Konzerns sei aber “nur eine kleine Menge” von 200.000 Barrel pro Tag ausgetreten, die die Strände nicht erreicht habe.

Der Konzern habe den Ölteppich rechtzeitig aus der Luft mit chemischen Mitteln zersetzen können.

Dem widerspricht jedoch ganz offensichtlich der Befund an Land.

Das Nigerdelta gibt nicht nur den Fischern Arbeit, es gilt auch als wichtiges Rückzugsgebiet unzähliger Tierarten Nigerias.

http://de.euronews.net/2012/01/02/shell-soll-olpest-besser-bekampfen/

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