Skip to content

EU will in Somalia in Zukunft auch an Land „Piraten“ zerstören: Warum geht die EU nicht gegen die Fischfangflotten aus Europa und Asien vor, die die instabile Situation in Somalia seit Jahren ausnutzen, um den somalischen Fischern den Fisch zu rauben oder gegen Schiffe, die dort „kostengünstig“ Giftmüll entsorgen! Warum gibt es keine Gespräche, das Land beim friedlichen Aufbau zu unterstützen mit Vertretern, die das Land bestimmt, um eine politische Lösung für die Armut zu finden: Immer nur Gewalt, Eskalation – die nur zu mehr Leid und Tod und zu keiner Lösung führen: Die EU-Militärs sind da und trotzdem werden immer mehr Schiffe entführt! Hört mit dem militärischen Denken auf, es bringt immer nur mehr Chaos! Euch geht es doch auch vor allem darum, die europäische militärische Zusammenarbeit zu üben!

Dezember 30, 2011

EU-Soldaten sollen Piraten künftig auch am Strand angreifen

Bedrohung vor der Küste Somalias für Handelsschiffahrt hat 2011 zugenommen

Im Kampf gegen die Piraterie am Horn von Afrika soll die EU-Schutztruppe «Atalanta» noch härter durchgreifen können. Sie soll künftig Boote und Einrichtungen somalischer Piraten auch am Strand zerstören dürfen.

(sda/dpa) EU-Diplomaten bestätigten am Donnerstag einen entsprechenden Bericht der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung». Der Auswärtige Dienst der EU sei gebeten worden, dies mit der somalischen Übergangsregierung abzustimmen. Diese habe bereits Unterstützung signalisiert.

Kein Einsatz von Bodentruppen

Bei den Plänen geht es darum, die Logistik der Piraten am Strand durch Beschuss vom Flugzeug oder Schiff aus zu zerstören – nicht aber um den Einsatz von Bodenruppen an Land.

Mit der Operation «Atalanta», die im Dezember 2008 begonnen hat, will die EU die Piraterie am Horn von Afrika eindämmen. Der Flotteneinsatz soll im Seegebiet vor Somalia humanitäre Hilfslieferungen und zivile Handelsschiffe vor Piratenüberfällen schützen.

Lösegeldsumme erreicht neuen Rekord

In dem Gebiet gab es allein in diesem Jahr rund 230 derartige Angriffe. Für 2011 werden die von Piraten erpressten Lösegelder auf 140 Millionen US-Dollar allein bis November geschätzt. Da sich noch mehrere Schiffe sind in den Händen der Piraten befinden, dürfte die erbeutete Summe 2011 einen neuen Rekord erreichen. Sogar eine Verdopplung der erpressten Lösegelder gegenüber 2010 wird nicht mehr ausgeschlossen.

«Atalanta» ist der erste europäische Flotteneinsatz dieser Art. Auch die Schweizer Handelsflotte kann mit dem Schutz der internationalen Streitkräfte rechnen, obwohl die Schweiz nicht an «Atalanta» beteiligt ist.

From → Somalia

Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: