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Für die ehrlichen Steuerzahler immer schockierender: Es gibt viele Länder, in denen Menschen ihr Geld hinbringen, um in unseren Staaten die Steuern zu hinterziehen oder Geldwäsche betreiben können; und in diesen Ländern profitieren viele davon: Heute die älteste bestehende Republik der Welt: San Marino

Dezember 21, 2011

21.12.2011 · 18:07 Uhr

Die Zwei-Euro-Gedenkmünze von San Marino (Bild: picture alliance / dpa)
Die Vertreibung aus dem Steuerparadies
San Marino auf der Anklagebank
Von Karl Hoffmann

San Marino heißt frei übersetzt „Die vollauf Zufriedene“. Die knapp 30 000 Einwohner des Stadtstaates in Italien leben tatsächlich weitgehend sorgenfrei. Und das, obwohl vor einiger Zeit Steuerfahnder mächtigen Staub aufwirbelten.

San Marino ist die älteste bestehende Republik der Welt mit einer Geschichte, die bis auf das Jahr 301 zurückgeht. Sie liegt nahe der adriatischen Küste bei Rimini. Serenissima ist der Beiname der Republica di San Marino, frei übersetzt: die vollauf Zufriedene.

Und das trotz der dunklen Wolken, die aufzogen, als Steuerfahnder aus dem benachbarten Ausland, aus Italien, immer mehr Steuersünder im Finanzparadies San Marino aufstöberten und das kleine Land gezwungen war, das Bankgeheimnis zu lockern.

In den 12 Banken und 39 Finanzierungsgesellschaften fand sich sogar Geld der Camorra und es gab peinliche Festnahmen. Obwohl der Kapitalfluss in das kleine Land nachgelassen hat, leben die knapp über 30 000 Einwohner immer noch weitgehend sorgenfrei: Schule, Krankenhäuser, Sozialhilfe – alles kostenlos.

 

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