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Nachrungsmittelspekulation der Deutschen Bank: Doch keine Klage! Josef Ackermann erklärt: „Kein Geschäft ist es wert, den guten Ruf der Deutschen Bank aufs Spiel zu setzen.“ Was er nicht erkennt: Es geht nicht um den Ruf der Bank, sondern um Hunderte Händler, die das Leben von Millionen Menschen mutwillig und erbarmungslos zerstören.

Dezember 20, 2011

Nahrungsmittelspekulationen: Deutsche Bank beugt sich Protesten

Berlin, 20.12.2011

Die Deutsche Bank wollte in den vergangenen Tagen unseren Film über Nahrungsmittelspekulationen verbieten, der im Internet inzwischen umjubelt wird („Schuld. Die Barbarei Europas“). In dem Film sagt der Pressesprecher der Bank, gefragt nach der Verantwortung dafür, dass sich Millionen von Menschen in Somalia die überhöhten Getreidepreise nicht leisten können: „Natürlich sind die selbst schuld!“ – 2010 sollen laut Weltbank aufgrund gestiegener Nahrungsmittelpreise über 40 Millionen Menschen in die absolute Armut getrieben worden sein.

Die Deutsche Bank kündigte an, Strafantrag zu stellen und den Film verbieten zu lassen. Nach Bekanntwerden der Eingriffsversuche überrollte die Bank eine Welle der Empörung. Mittlerweile hat sie sich dem Proteststurm gebeugt und sieht von rechtlichen Schritten ab – nicht aber von den unmoralischen Geschäften mit dem Hunger, die gegen ethische und moralische Grundsätze verstoßen. Die Deutsche Bank war zuletzt wegen des Berichts “Die Hungermacher” des Journalisten Harald Schumann unter Druck geraten. Josef Ackermann erklärte einen Tag nach Veröffentlichung: „Kein Geschäft ist es wert, den guten Ruf der Deutschen Bank aufs Spiel zu setzen.“ Was er nicht erkannte, ist die Tatsache, dass es nicht um den Ruf der Bank geht, sondern um Hunderte Händler, die das Leben von Millionen Menschen mutwillig und erbarmungslos zerstören.

Süddeutsche: „Wer hat Schuld am Hunger?“ (mit dem Film) – http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/534280
taz: „Deutsche Bank beugt sich Protesten“ – http://www.taz.de/!83945/

Unterstützen Sie unsere Kampagne gegen Nahrungsmittelspekulationen mit einer Spende (anerkannte Gemeinnützigkeit; steuerlich absetzbar): Initiative für die Verteidigung der Menschlichkeit e.V., Kontonummer 0601856719, BLZ: 10020890.

Keine weiteren News zur Kampagne: http://ethreemail.com/unsubscribe?g=ee09c848

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