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„Das Regierungsprogram von Monti hat die großen Steuerhinterzieher verschont, alle reicheren Leute verschont und trifft die Armen schwer“ Die italienschen Gewerkschaften streikten erneut und wollen eine gerechtere Verteilung der Lasten erreichen

Dezember 20, 2011

In Italien wird weiter gestreikt: Beschäftigte im öffentlichen Dienst wehren sich gegen das Sparpaket der neuen Regierung.

Dieses Sparpaket ist 24 Milliarden Euro schwer, unter anderem durch Steuererhöhungen und eine Rentenreform. Die Gewerkschaften wollen vor allem eine gerechtere Verteilung der Lasten.

Die Abgeordnetenkammer habe die Armen schwer getroffen, meint Raffaele Bonanni, ein Gewerkschaftsführer. Dagegen habe sie die Privilegierten verschont, ebenso die großen Steuerhinterzieher. Alle reicheren Leute habe sie verschont und damit gegen die natürliche Ordnung gehandelt – dass man erst die Reichsten ausquetsche und dann erst die Ärmsten.

Die Abgeordnetenkammer, das Unterhaus des Parlaments, hat das Sparpaket bereits gebilligt. Die Zustimmung des Senats, der zweiten Parlamentskammer, wird in den nächsten Tagen erwartet, wahrscheinlich am Freitag.

http://de.euronews.net/2011/12/19/weitere-streiks-gegen-italiens-sparpaket/

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