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Die Aufgabe ist richtig benannt, wir müssen jetzt die Lösung organisieren: “Wir haben gegenwärtig eine demokratische Herausforderung in der Welt, weil wir eine globalisierende Wirtschaft haben, aber unsere Institutionen sind national. Unsere demokratischen Institutionen sind national. Und das bedeutet dass sehr viel Macht in der globalen Wirtschaft in den Händen einiger weniger Leute gebündet wird … und die untersteht keinerlei demokratischer Kontrolle.”

Dezember 18, 2011
 
Sehr geehrte(r) Wolfgang Lieberknecht,

das Jahr 2011 geht zu Ende und die Kampagne für ein Parlament bei den Vereinten Nationen möchte Ihnen für Ihre Unterstützung danken und alles Gute für 2012 wünschen.

Die Entwicklungen in diesem Jahr haben klar unterstrichen, dass die Menschen in der Welt Demokratie möchten. Im Streben nach demokratischer Mitwirkung und demokratischen Rechten haben viele Menschen sehr grosse Opfer in Kauf genommen. Der mutige Einsatz von Millionen von Menschen in der arabischen Welt für demokratische Reformen sowie die aktuellen Proteste in Russland und China erinnern uns daran, dass die demokratische Mitwirkung an der politischen und sozialen Gestaltung der Gesellschaft überall angestrebt und geschätzt werden. Die weltweiten Demonstrationen am 15. Oktober haben auch gezeigt, dass die Menschen sich nicht nur gegen autokratische Regierungen einsetzen, sondern dass die globale Finanz- und Schuldenkrise auch die übermäßige Macht globaler Unternehmen sowie die wachsende Kluft zwischen arm und reich auf die Agenda bringt.

Diese Entwicklungen stärken das Anliegen, eine Parlamentarische Versammlung bei den Vereinten Nationen (UNPA) zu schaffen, ein Gremium, dass die Weltbevölkerung in globalen Angelegenheiten repräsentieren würde.

Unsere Kampagne ist die führende Kraft in der Welt, die alle Befürworter einer solchen revolutionären Institution zusammenbringt und mit Ihrer Unterstützung hat sich 2011 als ein erfolgreiches Jahr in unseren Bemühungen erwiesen. Unsere Bewegung konnte die Forderung nach einer UNPA auf allen Kontinenten stärken.

  • Das Europäische Parlament hat die Außenminister der EU offiziell dazu aufgefordert, sich für eine UNPA einzusetzen.
  • Senator Bob Brown, der Vorsitzende der Grünen in Australien, die für die Regierungsmehrheit im Senat entscheidend sind, hat sich für ein globales Parlament ausgesprochen.
  • Der Vorschlag einer UNPA wurde bei einem Workshop beim Weltsozialforum in Senegalvorgestellt.
  • Über vierzig Abgeordnete aus Indien, darunter das Kabinettsmitglied Vilasrao Deshmukh, haben den Aufruf unserer Kampagne unterstützt.
  • Das aus 90 Abgeordneten bestehende Parlament der südamerikanischen Gemeinschaft Mercosur hat die Einrichtung einer UNPA einstimmig unterstützt.
  • Im Oktober, hat sich der US-amerikanische Senator Benjamin Cardin als erstes Mitglied des US-Kongresses für die Einrichtung einer UNPA ausgesprochen.

Neben diesen Highlights konnte die Kampagne seit ihrem Start in diesem Jahr den 1.000sten Abgeordneten als Unterstützer gewinnen. 800 dieser Abgeordneten aus mehr als 100 Ländern sind auch weiterhin im Amt und üben ihr Mandat aus.

Wir hoffen, dass wir weiterhin auf Ihre Unterstützung zählen können, damit die Kampagne 2012 auf diesen Erfolgen aufbauen kann.

Vor kurzem hat der ehemalige griechische Premierminister George Papandreou folgendes gesagt: “Wir haben gegenwärtig eine demokratische Herausforderung in der Welt, weil wir eine globalisierende Wirtschaft haben, aber unsere Institutionen sind national. Unsere demokratischen Institutionen sind national. Und das bedeutet dass sehr viel Macht in der globalen Wirtschaft in den Händen einiger weniger Leute gebündet wird … und die untersteht keinerlei demokratischer Kontrolle.”

https://service.gmx.net/de/cgi/g.fcgi/application/navigator?CUSTOMERNO=24447367&t=de1627267477.1324198784.9a49913e

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