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Liebe FreundInnen dieses Blogs wir haben einen neuen Blog speziell für die, die mit uns für die Stärkung von Occupy aktiv sein wollen! Hier unsere Vorstellungen und die Einladung zur Zusammenarbeit!

Liebe Facebook/Blogfreunde, wer teilt unsere hier kurz zusammengefassten
Vorstellungen zur Stärkung der Occupy-Bewegung und will mit uns für die
Realisierung des Konzepts der „Occupy-Factory“ ein Team aufbauen?
Wir bemühten uns bisher auf diesen Seiten, wenn es die Zeit zulässt, Nachrichten weiterzugeben, die für die globale Entwicklung hin zu einer Welt mit Frieden und sozialen und demokratischen Menschenrechten für alle wichtig sind.
Das würden wir ab jetzt gern mit anderen gemeinsam machen, damit wir mehr und schneller
wichtige Nachrichten verbreiten können und so die sozialen und demokratischen Bewegungen besser unterstützen können. Wer will dazu mit uns zusammenarbeiten und das ausbauen? Und mehr:
Wir sehen in der Occupy-Bewegung, vor allem wegen ihres (und durch das Internet so erst jetzt möglichen) globalen basisdemokratischen Ansatzes, eine große Chance zum Aufbau eines globalen gesellschaftlichen Bündnisses, das die sozialen und politischen Menschenrechte und Frieden für die 99 Prozent durchsetzen kann.
Politische Bewegungen mit so weitreichenden Zielen brauchen einen langen Atem. Viele zweifeln, ob die Occupy-Bewegung einen solchen langen Atem haben wird und was sie neben schon existierenden Bewegungen und Organisationen zusätzlich zu einem solchen Bündnis beitragen kann. Deshalb suchen wir Partner, die mit uns dazu beitragen wollen, ein stabiles Fundament für die Occupy-Bewegung zu schaffen. Dazu halten wir die Erarbeitung von Grundelementen für ein globales Reformprogramm für notwendig Dazu halten wir auch die Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern, NGOs und UN-Organisationen für erforderlich, um mehr Kompetenz aufzubauen und in die Occupy-Bewegung einzubringen.
Diese Schwerpunktthemen sehen wir:
1.) Arbeit, von der man leben kann und Arbeiten für menschenwürdiges Leben für alle (Bildung, Ernährung, Gesundheit, Wohnen)
2.) Beendigung der Kriege, friedliche Konfliktlösungen, Abrüstung
3.)Sicherung der demokratischen Regierungsmacht durch die Völker, nicht für die Interessen kleiner reicher Eliten
4.) nachhaltiger Umgang mit der Natur.
Zur Herstellung des langen Atems halten wir die Ausbildung von Multiplikatoren für sinnvoll, Menschen, die ihre Erfahrungen einbringen und gemeinsame aus den aktuellen Erfahrungen der Occupy-Bewegung lernen und Vorschläge erarbeiten, wie es vorwärts gehen kann. Menschen auch, die zur dauerhaften globalen Vernetzung beitragen wollen und dazu die Kontakte zu den Occupy-Bewegungen in verschiedenen Ländern aufbauen und halten wollen. Dazu sind auch Menschen mit Sprachkenntnissen sehr notwendig und besonders auch Migranten könnten dort viel leisten.
Der Name unseres Projektes ist „Occupy-Factory“. Auf Facebook haben wir dazu eine Seite unter diesem Namen eingerichtet und wir richten dazu den Blog Occupfactory.wordpress.com. ein. Für dieses Projekt wollen wir ein Referententeam bilden, das Fortbildungen für Occupy-Aktive oder Occupy-Interessierte anbietet zu Occupy-Mulitplikatoren.
Wir sprechen dafür auch die Älteren an, etwa die 68er, von denen einige (wie wir) ihr ganzen Leben der politischen Veränderung gewidmet haben und heute den vor allem jungen Leuten der Occupy-Bewegung viel weitergeben können.
Wir möchten dazu mit anderen ein Team aufbauen, das nach der Feststellung eines gemeinsamen Selbstverständnisses dann auch arbeitsteilig arbeitet. Die Arbeit soll vor allem über das Internet organisiert werden. Macht damit auch Zusammenarbeit über große räumliche Entfernungen möglich. Aber es soll auch für die, denen es möglich ist, persönliche Treffen geben. In Wanfried können wir die vom Verein „Initiative Black&White“ gemietet ehemalige Fabrik für die Treffen nutzen; dort kann man auch übernachten. Dort könnten wir in Zukunft auch gemeinsame Bildungsveranstaltungen für Occupy-Multiplikatoren organisieren. Wanfried liegt mitten in Deutschland, zwischen Kassel, Göttingen, Eisenach und Mühlhausen.
Ein erstes Treffen für alle Interessierten findet am Samstag, den 31. März statt. Am 30.3. können Leute schon anreisen. Je nachdem, wer kommt, beginnen wir das Treffen am Samstag um 9 oder 11 Uhr. Bitte meldet Euch bei:
Wolfgang Lieberknecht
Tel: 05655-924981, mobil, 0171-9132149, Email: Occupynow@gmx.de
Andreas Huhn, Tel. 0561/44404, mobil: 017657555447,

 

http://occupyfactory.wordpress.com/2012/02/21/liebe-facebookblogfreunde-wer-teilt-unsere-hier-kurz-zusammengefassten-vorstellungen-zur-starkung-der-ocImagecupy-bewegung-und-will-mit-uns-fur-die-realisierung-des-konzepts-der-„occupy-factory/

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Iran, Afghanistan und Pakistan bereiten ohne USA Friedensgespräche mit Taliban vor – USA verhandelten mit Taliban ohne die regionalen Mächte in Katar – Aber noch geht das Morden weiter: Nato tötet acht afghanische Kinder bei Bombenangriff

Obama telefoniert mit Karzai über Versöhnungsprozess

20. Februar 2012 22:52

Kontakte zu Taliban auf verschiedenen Ebenen

Washington – Wenige Tage nach dem Dreier-Gipfel der Präsidenten Afghanistans, Pakistans und Irans hat US-Präsident Barack Obama mit seinem afghanischen Kollegen Hamid Karzai telefonisch über den Versöhnungsprozess mit den Taliban gesprochen. Es sei bei dem Telefonat um die Versöhnung in Afghanistan, die Dreiergespräche am Wochenende in Islamabad und andere strategisch wichtige Fragen gegangen, teilte das Weiße Haus in Washington am Montag mit. Es solle schon bald ein weiteres Gespräch dieser Art geben.

Die USA wollten mit Afghanistan eine „langfristige Partnerschaft“ aufbauen, heißt es in der Erklärung des Weißen Hauses weiter. Die US-Kampftruppen sollen bis Ende 2014 aus Afghanistan abgezogen werden. Karzai reiste am Freitag zu den Gesprächen mit seinem pakistanischen Kollegen Asif Ali Zardari und mit seinem iranischen Kollegen Mahmoud Ahmadinejad nach Islamabad. Der afghanische Präsident bestätigte kürzlich geheime Gespräche mit den Taliban, an denen auch die USA beteiligt waren. Der pakistanischen Regierung werden ebenfalls Kontakte zu den Taliban nachgesagt. (APA)

http://derstandard.at/1329703172640/Obama-telefoniert-mit-Karzai-ueber-Versoehnungsprozess

Kommission: NATO Schuld am Tod von Zivilisten

13. Februar 2012 18:47

Acht Kinder unter den Toten bei Luftangriffen in der vergangenen Woche

Kabul – Eine zivile afghanische Untersuchungskommission hat der NATO die alleinige Schuld am Tod von 15 Zivilisten bei Luftangriffen in den Provinzen Kapisa und Kunar in der vergangenen Woche gegeben. Unter den Toten waren acht Kinder. Zunächst seien am vergangenen Montag sieben Zivilisten bei einem US-Luftangriff auf ein Dorf in Kunar im Osten des Landes getötet worden, teilte Kommissionssprecher Maulavi Shehzada Shaid am Montag in Kabul mit. Tags darauf sei in einer Gebirgsregion in Kapisa im Nordosten ein Luftangriff von französischen Truppen angefordert worden. Dabei seien Bomben auf eine Gruppe von acht Kindern abgeworfen worden, sagte Kommissionsmitglied Mohammad Zahir Safi. „Wer kümmert sich um die Recht dieser Kinder“, fragte er.

Ein Sprecher der NATO-Streitkräfte in Afghanistan bestätigte den Zwischenfall in Kapisa. Nach einem Einsatz in der Region seien „zusätzliche Opfer“ entdeckt worden, alles „junge Afghanen unterschiedlichen Alters“. Der Vorfall werde untersucht. Der Vorwurf zu dem vorangegangenen Angriff in Kunar wurde nicht kommentiert. (APA)

http://derstandard.at/1328507666042/Kommission-NATO-Schuld-am-Tod-von-Zivilisten

Gipfel zu Taliban ohne USA

CHRISTINE MÖLLHOFF, 17. Februar 2012 18:35
  • Artikelbild
    Foto: epa/t. mughal

    Afghanistans Staatschef Hamid Karzai und sein pakistanischer Kollege Ali Zardari.


Treffen der Staatschefs von Pakistan, Iran, Afghanistan

Islamabad/Neu-Delhi – Bei einem Gipfel in Islamabad redeten die Präsidenten von Afghanistan, Pakistan und dem Iran am Freitag über mögliche Friedens-Gespräche mit denTaliban, die USA waren nicht eingeladen. Auch der amerikanische „Lieblingsschurke“, Irans Staatschef Mahmud Ahmadi-Nejad reiste aus Teheran an. Allein dies dürfte in den USA für Stirnrunzeln gesorgt haben.

Ahmadi-Nejad, Afghanistans Präsident Hamid Karzai und sein pakistanischer Kollege Asif Ali Zardari wollten zeigen, dass sie auch eine Lösung an den USA vorbeizimmern könnten. Besonders empört sind die drei Regionalmächte, dass die USA sie bei den Vorgesprächen mit den Taliban in Katar nicht eingebunden haben, immerhin betrifft jede Lösung zunächst sie und nicht die Bürger Amerikas. Die zentralen Streitfragen lauten: Wer hat die Verhandlungshoheit? Wessen Handschrift trägt ein möglicher Deal? Und wessen politischen Zielen dient er – denen Afghanistans, der Region oder vorrangig denen der USA?

Karzai pocht darauf, dass das Mandat bei Afghanistan liegt. Die USA hätten nicht das Recht, im Namen der Afghanen mit den Taliban zu verhandeln, zürnte er. Auch Pakistan und der Iran stellten sich nun hinter einen von „Afghanistan geführten“ Friedensprozess und damit indirekt gegen eine Führungsrolle der USA. „Die Probleme der Region müssen regional gelöst werden“, forderte Ahmadi-Nejad. Es gibt nur ein winziges Problem: Die Taliban wollen partout nicht mit Afghanistans Präsidenten reden. Boshaft dementierten sie prompt Karzais Aussagen im Wall Street Journal, Gespräche hätten begonnen.

Doch da könnte Pakistan ins Spiel kommen. Angeblich beherbergt es weiter die Spitze der afghanischen Taliban. Beinahe flehentlich drängt Karzai Pakistan seit Wochen, die Führungsclique um Mullah Omar zu Gesprächen mit seiner Regierung zu zwingen. Auch der Iran, spielt eine Schlüsselrolle: Teheran unterstützt kräftig die Nordallianz, also die Gegner der Taliban. (DER STANDARD-Printausgabe, 18./19.02.2012)

http://derstandard.at/1328508092153/Gipfel-zu-Taliban-ohne-USA

Berufsverbot für spanischen Richter Garcon, weil er mit Abörungen mit gerichtlicher Erlaubnis Korruption in der konservativen Partei aufklären wollte! Er hatte Pinochet verhaften lassen und ermittelt gegen die Verbrechen im spanischen Bürgerkrieg, weshalb Rechtsextremisten ein Verfahren gegen ihn beantragt haben!

Endgültiges Aus für Garzón
Prominenter spanischer Richter des Amtes enthoben
Der bekannte spanische Richter Garzón ist am Ende seiner juristischen Karriere angelangt. (Bild: Reuters)
Der prominente spanische Richter Baltasar Garzón ist am Montag des Amtes enthoben worden. Vor knapp zwei Wochen war gegen ihn bereits ein 11-jähriges Berufsverbot erlassen worden. Garzón ist durch seine Ermittlungen zu den Gräueltaten während der Franco-Zeit bekannt geworden.

(sda/dpa) Der prominenteste spanische Richter Baltasar Garzón darf seinen Beruf nicht mehr ausüben. Die zuständige Richterkommission in Madrid beschloss am Montag, den umstrittenen Richter seines Amtes zu entheben.
Unerlaubte Mittel

Der «Tyrannen-Jäger» war am 9. Februar unter dem Verwurf der Rechtsbeugung zu einem 11-jährigen Berufsverbot verurteilt worden. Laut Anklage hatte er bei seinen Ermittlungen zu einem Korruptionsskandal vertrauliche Gespräche zwischen Verdächtigen und deren Anwälten abhören lassen. Die Abhörungen waren von einem Gericht genehmigt worden.

In einem zweiten Prozess wurde Garzón zudem beschuldigt, mit seinen Ermittlungen zu den Gräueltaten des Franco-Regimes (1939- 1975) seine Kompetenzen überschritten und gegen ein Amnestiegesetz aus dem Jahr 1977 verstossen zu haben. Das Urteil in diesem Verfahren wird in den nächsten Tagen erwartet.
Bekanntester Jurist

Garzón ist Spaniens berühmtester Jurist. Mit seinen Untersuchungen gegen ehemalige Militärherrscher in Lateinamerika hatte er sich weltweit einen Namen als «Tyrannen-Jäger» gemacht und war als Kandidat für den Friedensnobelpreis gehandelt worden.

1998 erwirkte er die Festnahme des chilenischen Ex-Diktators Augusto Pinochet in London. Die britische Justiz lieferte Pinochet jedoch nicht nach Spanien aus und liess ihn schliesslich in seine Heimat zurückkehren.

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/spanien_spanisch_richter_garzon_amt_enthoben_1.15183680.html

Garzón-Urteil schlägt hohe Wellen
Geteilte Meinungen über das Berufsverbot für den spanischen Richter
Die Verurteilung des Richters Baltasar Garzón hat in Spanien heftige und kontroverse Reaktionen ausgelöst. Garzón will das Urteil anfechten.

Cornelia Derichsweiler, Madrid

Das am Donnerstag vom Obersten Gerichtshof gegen den Ermittlungsrichter Baltasar Garzón ausgesprochene elfjährige Berufsverbot hat in Spanien heftige und kontroverse Reaktionen ausgelöst. Nach Ansicht des Tribunals hatte der 56-Jährige Amtsmissbrauch begangen, als er bei seinen Ermittlungen im Korruptionsfall «Gürtel» die Gespräche der inhaftierten Verdächtigen mit ihren Anwälten hatte abhören lassen.

Garzón hat noch am Donnerstagabend ein Communiqué veröffentlicht, in dem er von einem ungerechten, vorgefassten Urteil sprach. Er werde alle rechtlichen Mittel ausschöpfen, um den irreparablen Schaden zu mildern, den sein Ansehen durch das Verdikt erlitten habe. Garzón kann das spanische Verfassungsgericht oder den Europäischen Gerichtshof in Strassburg anrufen.

Die Regierung wollte sich nicht zu dem Urteil äussern. In den Korruptionsskandal, den Garzón aufdeckte, waren mehrere prominente Politiker der jetzt an der Macht befindlichen konservativen Volkspartei verwickelt. Justizminister Alberto Ruiz sagte, man respektiere die Entscheidung des Tribunals. Seine Parteikollegin Esperanza Aguirre allerdings, die Regierungschefin von Madrid ist, einer der Regionen, in denen das korrupte «Gürtel»-Netzwerk besonders aktiv war, sprach von einem freudigen Tag für den Rechtsstaat.

Unter den oppositionellen Sozialisten wurde der Richterspruch mit Sorge aufgenommen. Julio Villarrubio, Justiz-Sprecher der Sozialisten im Parlament, würdigte die Arbeit Garzóns und seinen Kampf gegen die Drogenmafia, gegen Terror und Korruption. Seiner Partei bereite es Unbehagen, dass ein so anerkannter Richter verurteilt worden sei und dies kurioserweise noch vor den Tätern des kriminellen Netzwerks.

Ähnlich gespalten wie die Politik reagierte die Presse. Nach Ansicht der konservativen Zeitung «Abc» zahlt Garzón mit dem Urteil für seine Exzesse. Das linksliberale Blatt «El País» fragt sich, ob das Urteil nicht womöglich selbst ein Akt des Amtsmissbrauchs sei. Am Donnerstagabend haben sich mehrere hundert Personen im Zentrum Madrids versammelt, um ihre Solidarität mit dem Richter kundzutun. In einem verlesenen Manifest wurde dem Tribunal vorgeworfen, den 56-Jährigen verurteilt zu haben, um einen unbequemen Richter loszuwerden.

 

John Perkins Interviews„Economic hit men (EHMs) sind hochbezahlte Profis, die Länder rund um den Erdball um Billionen von Dollars betrügen. Sie schleusen Geld von der Weltbank und der U.S. Agency for International Development (USAID), sowie anderer Auslands-„hilfs“-Organisationen in die Kassen großer Konzerne und die Taschen einiger reicher Familien, die die natürlichen Ressourcen der Erde kontrollieren. Ihre Werkzeuge schließen gefälschte Bilanzen, gefälschte Wahlen, Provisionen, Erpressung, Sex und Mord ein. Sie spielen ein Spiel, das so alt ist wie der Imperialismus, das jedoch in Zeiten der Globalisierung neue und furchtbare Dimensionen angenommen hat.“

John Perkins: Bekenntnisse eines Auftragsmörders: Wenn die USA die Rohstoffe von Entwicklungsländern durch wirtschaftlichen Druck nicht kontrollieren kann, organisiert die CIA einen Regimewechsel zu einer US-freundlichen Regierung; schlägt das fehl, gibt es Mordanschläge; schlägt auch das fehl, kommt die US-Armee ins Spiel!

Bekenntnisse eines Economic Hit Man

Bekenntnisse eines Economic Hit Man (engl. Confessions of an Economic Hit Man) ist ein autobiografisches Werk von John Perkins. Das Buch wurde im Original im Jahr 2004

Inhalt [Bearbeiten]

Die Publikation befasst sich mit der Geschichte der Karriere des Autors bei der Beraterfirma Chas. T. Main (heute Teil der Parsons Corporation). Bevor er durch dieses Unternehmen angestellt wurde, führte er ein Bewerbungsgespräch mit der US-amerikanischen National Security Agency (NSA). Perkins behauptet, dieses Interview sei im Endeffekt eine unabhängige Sicherheitsüberprüfung gewesen, die zu seiner anschließenden Einstellung durch Einar Greve, einem Mitarbeiter der Firma (und angeblichen NSA-Verbindungsmann, was Greve allerdings bestreitet), führte, um, nach eigener Beschreibung, ein „Economic Hit Man“ (EHM) zu werden.

Laut seinem Buch bestand Perkins‘ Funktion darin, die politische und wirtschaftliche Führungselite unterentwickelter Staaten dazu zu bringen, enorme Entwicklungshilfekredite von Institutionen wie der Weltbank und der United States Agency for International Development (USAID) aufzunehmen. Belastet mit riesigen Schulden, die sie nie zurückzuzahlen erhoffen konnten, waren diese Länder gezwungen, sich bei den verschiedensten Gelegenheiten dem politischen Druck der USA zu beugen. Perkins beschreibt, wie die Entwicklungsländer effektiv politisch neutralisiert wurden und ihre Einkommens- und Vermögensdisparität (Gini-Koeffizient) immer weiter heraufgetrieben wurde. Diese Strategie schädigte auf Dauer die Wirtschaft dieser Staaten. Perkins erzählt von seinen Treffen mit verschiedenen prominenten Persönlichkeiten, unter anderen Graham Greene und Omar Torrijos. Der Autor beschreibt die Rolle eines EHM wie folgt:

„Economic hit men (EHMs) sind hochbezahlte Profis, die Länder rund um den Erdball um Billionen von Dollars betrügen. Sie schleusen Geld von der Weltbank und der U.S. Agency for International Development (USAID), sowie anderer Auslands-„hilfs“-Organisationen in die Kassen großer Konzerne und die Taschen einiger reicher Familien, die die natürlichen Ressourcen der Erde kontrollieren. Ihre Werkzeuge schließen gefälschte Bilanzen, gefälschte Wahlen, Provisionen, Erpressung, Sex und Mord ein. Sie spielen ein Spiel, das so alt ist wie der Imperialismus, das jedoch in Zeiten der Globalisierung neue und furchtbare Dimensionen angenommen hat.“

Das Nachwort der englischen Auflage 2006 enthält eine Kritik des derzeitigen Schuldenerlasses der dritten Welt durch die G8-Staaten. Perkins beklagt, dass die vorgeschlagenen Bedingungen für diesen Schuldenerlass diese Länder zwingen, ihre Gesundheits-, Bildungs-, Energieversorgungs-, Wasser- und andere Infrastrukturen an Privatkonzerne zu verkaufen. Diese Länder müssten auch ihre Subventionen für einheimische Betriebe einstellen, andererseits aber die Weiterführung der Subventionen an einige G8-Betriebe durch die USA und andere G8-Staaten akzeptieren, außerdem die Errichtung von Handelsbarrieren auf Importe, die G8-Industrien bedrohen. Die Ereignisse in Bolivien und Tansania werden als Beispiele der Effekte dieser vorgeschlagenen Bedingungen angeführt.

Rezeption [Bearbeiten]

Jim Garrison, der mit Michail Gorbatschow das State of the World Forum gründete, merkte an:[1]

„Jeder, der weiß, wie die Weltbank oder der internationale Währungsfond arbeiten, könnte bestätigen, dass das, was John Perkins in seinem Buch beschreibt, grundsätzlich stimmt. Es gibt einen Grund, warum unsere Entwicklungshilfe und der ganze Einsatz von Weltbank und Währungsfonds die Lage verschlimmert und nicht verbessert: Alles ist so konstruiert, nicht den Ärmsten zu helfen, sondern diese Länder einfach zu benutzen, um westliche Unternehmen weiter zu bereichern. So läuft der Hase.“

The Inside Story of How America Turned From a Respected Republic into a Feared Empire

„Economic hit men,” John Perkins writes, “are highly paid professionals who cheat countries around the globe out of trillions of dollars. Their tools include fraudulent financial reports, rigged elections, payoffs, extortion, sex, and murder.”

John Perkins should know—he was an economic hit man. His job was to convince countries that are strategically important to the U.S.—from Indonesia to Panama—to accept enormous loans for infrastructure development, and to make sure that the lucrativeprojects were contracted to U. S. corporations. Saddled with huge debts, these countries came under the control of the United States government, World Bank and other U.S.-dominated aid agencies that acted like loan sharks—dictating repayment terms and bullying foreign governments into submission.

This extraordinary real-life tale exposes international intrigue, corruption, and little-known government and corporate activities that have dire consequences for American democracy and the world

http://de.wikipedia.org/wiki/Bekenntnisse_eines_Economic_Hit_Man

http://www.google.de/imgres?imgurl=http://www.economichitman.com/pix/EconHitMan.jpg&imgrefurl=http://www.economichitman.com/pages/bookpages/thebook.html&usg=__LHbMZUHw-s0bwmiJmQ8QXtvPuFs=&h=474&w=304&sz=34&hl=de&start=0&zoom=1&tbnid=Lv9Vvbm0RrKFRM:&tbnh=127&tbnw=81&ei=iq5CT_OZC4OPswamnsWBBQ&prev=/search%3Fq%3Djohn%2Bperkins%26hl%3Dde%26client%3Dfirefox-a%26sa%3DX%26rls%3Dorg.mozilla:de:official%26biw%3D1600%26bih%3D769%26tbm%3Disch%26prmd%3Dimvnsob&itbs=1&iact=hc&vpx=346&vpy=358&dur=385&hovh=127&hovw=81&tx=78&ty=203&sig=114762726705649844408&page=1&ndsp=42&ved=0CJ4BEK0DMBY

John Perkins: Bekenntnisse eines Auftragsmörders: Wenn die USA die Rohstoffe von Entwicklungsländern durch wirtschaftlichen Druck nicht kontrollieren kann, organisiert die CIA einen Regimewechsel zu einer US-freundlichen Regierung; schlägt das fehl, gibt es Mordanschläge; schlägt auch das fehl, kommt die US-Armee ins Spiel! John Perkins, author of „Confessions of an Economic Hitman,“ describes how the United States of America, through corporations and the CIA, wages economic wars against Third World countries in order to control their resources. Where economics fail, the CIA will come in creating dissent to overthrow a non-compliant government. Where that fails, assassination is employed. Only after all these options have failed will the U.S. military become involved.

John Perkins, author of „Confessions of an Economic Hitman,“ describes how the United States of America, through corporations and the CIA, wages economic wars against Third World countries in order to control their resources. Where economics fail, the CIA will come in creating dissent to overthrow a non-compliant government. Where that fails, assassination is employed. Only after all these options have failed will the U.S. military become involved.

http://www.youtube.com/watch?v=nq-ZmatOlvs

Oetker beschrieb die Lobbytätigkeit „der Atlantikbrücke“ im Jahr 2002 folgendermaßen: Die USA wird von 200 Familien regiert und zu denen wollen wir gute Kontakte haben.[1] Die FAZ: Die Atlantik-Brücke e. V. ist einer der in Deutschland seltenen Versuche, von privater Seite in den politischen Raum hineinzuwirken, sympathiebildend, kontaktvermittelnd, katalysatorisch. Walther Leisler Kiep: die Atlantik-Brücke solle den Freunden Amerikas in Deutschland eine Stimme geben.

  • Ein aufschlussreiches Schaubild (Danke an David Noack) der „Atlantik-Brücke“, eine rechtskonservative Lobbyorganisation von Vertretern aus Wirtschaft, Politik und Medien. Die Sponsoren kommen vornehmlich aus dem Finanz- und Kreditwesen, der Stahlindustrie, der Rüstungsindustrie, sowie der Automobilindustrie. Zudem wird die Finanzierung durch öffentliche Gelder über das Auswärtige Amt gesichert. Preisträger der Atlantik-Brücke sind Gestalten wie George H.W. Bush, Condoleeza Rice, Angela Merkel, Jürgen Großmann.

http://de.wikipedia.org/wiki/Atlantik-Br%C3%BCcke

Die Verlierer der deutschen Krise – Halb Europa befindet sich im Abschwung, und Deutschland? Auch hier ist für mehr als zwölf Millionen Menschen, die an der Armutsgrenze leben, die Krise allgegenwärtig und konkret. Sie gehören zu den Verlierern des Systems. Es sind die Leiharbeiter, Minijobber, Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen, Alleinerziehende, Menschen, die überhaupt keine Arbeit haben.

Februar 20, 2012


Allein in München leben rund 160.000 Menschen unter der Armutsgrenze.

Die Bundeskanzlerin sagte in ihrer Neujahrsansprache, dass es Deutschland gut gehe. Und tatsächlich, der Normalbürger spürt keine Krise, solange die Regale in den Supermärkten voll sind und das Geld jeden Monat pünktlich auf dem Konto ist. Eine Schlagzeile wie “Mehr als zwölf Millionen Deutsche von Armut bedroht” liest er, ohne sich weiter Gedanken darüber zu machen. Denn man ist selbst nicht betroffen.

Für die mehr als zwölf Millionen Menschen, die an der Armutsgrenze leben, ist die Krise hingegen allgegenwärtig und konkret. Sie gehören zu den Verlierern des Systems. Es sind die Leiharbeiter, Minijobber, Menschen in prekären Arbeitsverhältnissen, Alleinerziehende, Menschen, die überhaupt keine Arbeit haben.

Die Zahl der Verlierer in Deutschland wächst. Für ärmere Menschen sind Leistungen in vielen Lebensbereichen unbezahlbar geworden. Schuld sind Privatisierungen und die Liberalisierung, zum Beispiel im Gesundheitssystem, in der Pflege, im Bildungswesen, bei den Renten und bei vielen öffentlichen Dienstleistungen. Die Industrie und die großen Konzerne missbrauchen die Reformen des Arbeitsmarktes, die einst als alternativlos zur Konjunkturförderung eingeführt wurden, um ihren Profit zu steigern.

Wir stehen heute in Deutschland einer weit größeren Bedrohung als der Euro-Krise gegenüber. Die ungerechte und ungleichmäßige Verteilung von Besitz und Wohlstand hat dazu geführt, dass die politische Macht in den Händen einiger weniger konzentriert ist. Banken haben zum Beispiel viel zu großen Einfluss auf die Politik. Das ist eine Gefahr für unsere freiheitliche demokratische Grundordnung – mächtiger, konkreter und gegenwärtiger als alle anderen Gefahren.

Die Bürger müssen wieder nachvollziehen können, welche Interessen tatsächlich hinter politischen Entscheidungen stehen, wer von ihnen profitiert und wer als Verlierer auf der Strecke bleibt.

Immer, wenn unsere Politiker ihre Maßnahmen damit begründen, dass sie alternativlos seien, sollten wir aufhorchen. Weder in der Politik noch in der Wirtschaft sind Entscheidungen tatsächlich alternativlos.

Ändert sich nichts, bedeutet diese Krise das Ende unserer Demokratie.

http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-02/leserartikel-krise-demokratie